1000 Euro fürs „Café International“

Banfe..  Zum zweiten Mal hat der evangelische Kirchenkreis Wittgenstein seinen Innovationspreis „Schatz im Acker“ verliehen – für gelungene Projekte aus Kirchengemeinden und den Arbeitsbereichen des Kirchenkreises. Gekürt wurden die Sieger bei der Kreissynode im Banfer Haus Emmaus. Diesmal ganz oben auf dem Siegertreppchen: das „Café International“ der Kirchengemeinde Bad Berleburg.

Es öffnet seit einem Jahr mittwochs von 16 bis 18 Uhr die Türen im Gemeinderaum gegenüber der Stadtkirche, um bei Kaffee, Keksen und Gesellschaftsspielen Begegnung zu schaffen zwischen alteingesessenen und neuen Berleburgern – seien es Asylbewerber oder Menschen, die schon länger mit fremden Wurzeln in Wittgenstein leben. 1000 Euro Preigeld gingen das Café.

Sonderpreis für Flaschen-Sammler

500 Euro gab es für die Glaubensbox der evangelischen Kirchengemeinde Dorlar auf Platz zwei. An der St.-Johannis-Kirche in Eslohe hängt ein Briefkasten, in den man Schreiben anonym oder mit Absender einwerfen kann, um Fragen über Gott und die Welt zu stellen. Ein Team aus der Gemeinde bespricht und beantwortet die Fragen, im Gottesdienst und im Gemeindebrief. Mehr Infos: im Internet unter www.st.johanniskirche-eslohe.de/kat/glaubensbox/.

Der dritte Preis mit immerhin 300 Euro ging ans Kompetenzzentrum für Kinder-, Jugend- und Familienarbeit im Kirchenkreis für die Fastenstaffel. In der kirchenkreisweiten Aktion, die in der Passionszeit 2015 zum zweiten Mal organisiert wurde, verzichten einen Tag lang Jugendliche komplett aufs Essen. Das Ganze wird im Internet organisiert und dokumentiert. Unter Einbindung neuer Medien wird dann auch der Staffelstab weitergereicht.

Außerdem gab es noch einen Sonderpreis, ebenfalls für junge Leute: Die Pfandflaschen-Sammelaktionen von Jugendgruppen in den Kirchengemeinden Wunderthausen/Diedenshausen, Girkhausen und Fischelbach wurden mit jeweils 100 Euro bedacht. Zunächst war die gemeinsame Jugendgruppe aus Diedenshausen, Girkhausen und Wunderthausen unterwegs. Mit Sammelausweisen ausgestattet und in der Zeitung angekündigt zogen Jugendliche in ihren Dörfern von Haus zu Haus, um vor allem Pfandflaschen, im Notfall aber auch Geldspenden für die Jugendarbeit zu sammeln. Quer durch Wittgenstein wanderte die Idee dann nach Fischelbach.