Zufriedenheit über Kooperation bei Großübung in Grevenbrück

Grevenbrück/Kreis Olpe..  Für 250 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, DRK, MHD und THW hieß es „Explosion auf einem Karnevalswagen“ bei einer Großübung am Bahnhof in Grevenbrück.

Ausgangslage war, dass es durch eine defekte Gasflasche zu einer Explosion auf einem Karnevalswagen gekommen ist. Es kommt zu einer starken Rauchentwicklung und der Wagen fängt Feuer. Etwa 50 Personen auf und neben dem Wagen werden unterschiedlich schwer verletzt und bis zu 100 Besucher traumatisiert.

Auf Grund der Meldungen an die Kreisleitstelle wird die Feuerwehr Lennestadt mit dem Einsatzstichwort „Feuer 2 Explosion“ sowie weitere rettungsdienstliche Einsatzmittel nach ManV 3 (Massenanfall von Verletzten und Erkrankten) alarmiert.

Einsatzstelle

Eingetroffen an der Einsatzstelle beginnt die Feuerwehr zunächst mit der Menschenrettung und der Brandbekämpfung. Durch den Leitenden Notarzt erfolgt eine Sichtung der Patienten. Nach Schwere der Verletzungen werden sie in drei Kategorien eingeteilt. Kategorie „1:Rot“ für Personen mit akuter Lebensgefahr, „2:Gelb“ für Schwerverletzte, die nicht in Lebensgefahr schweben, und „3:Grün“ für Leichtverletzte. Um die Erstversorgung sicherzustellen, wird eine Verletztensammelstelle eingerichtet.

Zeitgleich beginnen weitere Kräfte, einen Behandlungsplatz am Bahnhofsvorplatz einzurichten. Dieser besteht aus drei Zelten für die jeweilige Kategorie der Patienten. Sobald der Behandlungsplatz eingerichtet ist, erfolgt der Transport der Patienten von der Verletztensammelstelle zum Behandlungsbereich, um die medizinische Versorgung und den Abtransport in ein Krankenhaus sicherzustellen.

Zusammenarbeit

Um die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen zu verbessern, findet alle zwei Jahre eine derartige Großübung statt.

Reiner Hebbinghaus, Beauftragter für Brand und Bevölkerungsschutz im Kreis Olpe, zeigte sich nach der dreistündigen Übung zufrieden. Alles habe bis auf ein paar kleine Schwachpunkte gut funktioniert. Um dies im Ernstfall zu verbessern, fänden solche Großübungen eben statt. Er bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Einsatzkräften für die ständige Bereitschaft.