„Willkommen auf Deutsch“

Altenhundem..  Weltweit befinden sich derzeit Schätzungen zufolge 57 Millionen Menschen auf der Flucht. 200 000 von ihnen haben im vergangenen Jahr in Deutschland einen Antrag auf Asyl gestellt. Diese Tatsache hat die AG Es TUT sich WAS zum Anlass genommen, den letzten Film ihrer sechsten Filmreihe dieser Problematik zu widmen. Am Montag, 27. April, um 20 Uhr wird der Film „Willkommen auf Deutsch“ im Lichtspielhaus in Altenhundem gezeigt.

Dokumentarfilm gibt Einblicke

Was passiert, wenn traumatisierte Menschen, die vor Krieg und Armut geflohen sind, plötzlich Tür an Tür mit der gut situierten bundesrepublikanischen Mittelschicht leben? Dieser Frage gehen Carsten Rau und Hauke Wendler in ihrem 90-minütigem Dokumentarfilm „Willkommen auf Deutsch“ nach. Im Landkreis Harburg, einem idyllischen Landstrich zwischen Hamburg und der Lüneburger Heide, haben sie dafür ein Jahr lang Flüchtlinge, Anwohner und Mitarbeiter der Harburger Kreisverwaltung begleitet, die mit ihren Ängsten und Vorbehalten, Sehnsüchten und Hoffnungen zu Wort kommen.

Im Film, der seit März in den deutschen Kinos läuft, wird deutlich, dass es noch dauern wird, bis die viel zitierte Willkommenskultur in Deutschland Wirklichkeit wird. Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden werden gerne entgegen genommen.