Wendener Schulturnier hat Zukunft

Wenden..  Vor die Zeugnisausgabe haben die Götter den Schweiß gesetzt. Aber in diesem Falle nicht den Schweiß schulischer Leistungen, sondern die Ausdünstungen körperlicher Aktivitäten. Zum 39. Mal hatten die Verantwortlichen der Konrad-Adenauer-Schule in Wenden zum Fußballturnier gerufen, und viele kamen. 35 Mannschaften aus 21 Klassen kämpften zuvor um den Einzug in das finale Turnier vor der Zeugnisausgabe.

Je zwei Jahrgangsstufen wurden zusammengefasst: Unterstufe (5./6. Klasse), Mittelstufe (7./8. Klasse) und Oberstufe (9./10. Klasse). „Auch wenn die Hauptschule von Jahr zu Jahr ausdünnt, so wird doch die neue Schulform der Gesamtschule dieses traditionsbeladene Turnier auch im nächsten Jahr fortführen“, deutete Hauptschulleiter Winkelmann Kontinuität an.

Nun fanden sich in mehr oder weniger freudiger Erwartung der Halbjahreszeugnisse rund 500 Schülerinnen und Schüler auf der Tribüne der großen Sporthalle ein, um ihren Klassenkameradinnen und –kameraden die Daumen zu drücken, als die Endrunde ausgetragen wurde.

Bürgermeister ist überrascht

Als es nach dem obligatorischen Abschlussspiel Schüler gegen Lehrer (1:0) zur Siegerehrung ging, konnte Cheforganisator Hanno Schmidt erst einmal tief durchatmen: „Wieder einmal geschafft.“ Und er ergänzte, dass auf den diversen Wanderpokalen, die eigentlich Plaketten sind, noch jede Menge Platz für die Verewigung nachfolgender Generationen enthalten ist.

Bürgermeister Peter Brüser, der neben Vertretern der Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden und der Volksbank die Siegerehrung vornahm, war überrascht über die vollbesetzte Tribüne und den guten Fußball, den Mädchen wie Jungen boten: „Das hat mir gut gefallen.“ Und er wünschte „gute Noten, die ihr sicher verdient habt“. Lambert Stoll als Vertreter des Gemeindesportverbandes ließ es sich nicht nehmen, die Katze – oder besser: den Ball – aus dem Sack zu lassen: ein neues Spielgerät für die Jubiläumsausgabe 2016.

Ein besonderer Dank ging von Schulleiter Winkelmann an Hanno Schmidt, der das Turnier akribisch vorbereitet und sicher durchgeführt hat. Hinsichtlich Hauptschule und Gesamtschule blickt Winkelmann optimistisch nach vorne: „Das wird ein nahtloser Übergang.“ Und für die 40. Auflage verspricht der Hauptschulchef: „Da wird gezaubert.“ Was immer das auch heißen mag.