Weg frei für Neuordnung in der östlichen Innenstadt
04.01.2012 | 17:37 Uhr 2012-01-04T17:37:00+0100
Attendorn. In der östlichen Attendorner Innenstadt ist der Weg frei für Veränderungen.
In der sogenannten östlichen Attendorner Innenstadt, gemeint ist das Gebiet zwischen der Finnentroper Straße und der Straße Zollstock sowie zwischen dem Elektronikmarkt und der Atta-Höhle, deuten sich größere Veränderungen an.
Erstes sichtbares Zeichen ist der Abriss einer Baracke und eines Hauses an der Zufahrt von der Finnentroper Straße zum Parkplatz der Atta-Höhle und zur Firma Tielke.
Wie Wolfgang Böhmer von der Attendorner Tropfsteinhöhle im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte, hat es sehr positive und fruchtbare Gespräche zwischen ihm, der Familie Rüggeberg als Besitzer der Firma Tielke sowie Gerhard Rosenberg, Investor und Bauherr des neuen Hotelkomplexes und auch der Stadt Attendorn gegeben, deren Ziel es war, das Arreal neu zu ordnen und attraktiver zu gestalten. Jetzt sei es gelungen, die komplizierten Grundstücksverhältnisse in diesem Bereich zur Zufriedenheit alle Beteiligten neu zu regeln.
In diesem Zusammenhang habe man, so Wolfgang Böhmer, die alten Gebäude erworben und jetzt abgerissen. Auf der dadurch frei werdenden Fläche werde die Atta-Höhle auf eigene Kosten im Frühjahr sieben Wohnmobilstellplätze mit einer Entsorgungsstation errichten und auch betreiben. Das übrige Haus werde als Hausmeisterwohnung dienen. Damit erfüllt sich der Wunsch einer Mehrheit im Stadtrat, die schon lange die Anlage von vernünftigen Wohnmobilstellplätzen in Innenstadtnähe fordert.
Dadurch, dass die Atta-Höhle auf einige Parkplätze zur Straße Zollstock hin verzichtet, kann die Stadt Attendorn dort vom Zollstock aus eine neue Zufahrt für die Firma Tielke mit einem Wendehammer bauen, von dem aus ein Fußweg zum neuen Hotel angelegt wird. Die Firma Tielke verzichtet im Gegenzug auf ihr Wegerecht auf der Zufahrtstraße zu den Atta-Höhlen Parkplätzen, so dass diese gesamte Fläche in Zukunft ab der Finnentroper Straße komplett als Parkplatz genutzt werden kann. Die neue Situation umschreibt ein zufriedener Wolfgang Böhmer so: „Wir sind alle Gewinner“.
Und das Ende ist noch nicht erreicht. Im Rahmen des neuen Attendorner Verkehrskonzepts ist auch das Abbinden der Finnentroper Straße an der Einmündung in den Zollstock geplant, so dass sich dort noch ganz andere Möglichkeiten ergeben.
So deutet Wolfgang Böhmer denn auch bereits an, dass sich hier „bis zum Jahr 2015 noch einiges tun wird“. Die Stadt Attendorn will in diesem Jahr auch einen Großteil der derzeit brach liegenden Fläche des ehemaligen Kalle Beul-Geländes parallel zur Finnentroper Straße zwischen dem Elektronikmarkt und dem Hotelneubau in eine öffentliche Grünfläche umgestalten.
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