Wasserpreis bleibt weiterhin stabil

Oberveischede..  „Bestes Wasser zum günstigsten Preis“: Entsprechend diesem Slogan des Wasserbeschaffungsverbandes war in der Mitgliederversammlung eine Erhöhung des Wasserpreises kein Thema. 50 Mitglieder konnte Verbandsvorsteher Meinhard Remberg zu der Versammlung im Landhotel Sangermann begrüßen.

Sie erfuhren, das durch die Investitionen in den letzten Jahren alle Anlagen auf dem neusten technischen Stand sind. Sie wurden ohne Ausnahme aus Eigenmitteln des Verbandes finanziert. Darüber hinaus existieren genügend Rücklagen, um unvorhersehbare Ausgaben tätigen zu können. Beisitzer Roland Menne konnte bei einigen untersuchten Parametern von Roh- und Trinkwasser exemplarisch zeigen, dass sämtliche Grenzwerte weit unterschritten werden.

Konstante Kennwerte

Außerdem ergibt sich aus der seit 1965 geführten Statistik, dass die wesentlichen Kennwerte nahezu konstant geblieben sind. Das Wasser ist als „weiches“ Wasser weiterhin dem Härtegrad I zuzuordnen. Verkalkte Leitungen und Geräte sind daher in Oberveischede, Neuenwald, Bruchhausen und seit einigen Monaten auch Fahlenscheid unbekannt. Die dortige Wassergewinnungsanlage wurde außer Betrieb genommen. Über eine neue Leitung von Neuenwald aus wird der Ort jetzt aus Oberveischede versorgt. Trotz dieses Zusatzvolumens fördert der Verband momentan nur ca. zwei Drittel der genehmigten 70 000 Kubikmeter.

Die bisher sehr gute Qualität des Wassers kann möglicherweise durch eine Veränderung des Mischungsverhältnisses von Quellwasser und Wasser aus der Tiefbohrung noch gesteigert werden. Mit diesem bereits begonnenen ehrgeizigem Projekt hat der Vorstand Neuland betreten. Die Mitglieder stimmten dem Projekt zu.

Mit Wassermeister Andreas Sabisch und u. a. zwei Ingenieuren im Vorstand ist der Verband für die erhöhten Anforderungen an die Wasserversorger gut aufgestellt. Der einzige größere Schaden an der Versorgungsleitung im letzten Jahr ereignete sich laut Sabisch auf Schützenfest ausgerechnet in der Nähe des Elternhauses des Schützenkönigs Alexander Steinberg. Ausschließlich sein Elternhaus und somit das Königspaar und der gesamte Hofstatt waren vor dem Festzug ohne Wasser.

Da die Aufsichtsbehörde dem Vorstand eine einwandfreie Arbeit bescheinigt hatte, war die von Karl-Otto Springmann beantragte Entlastung des Vorstandes reine Formsache. Fünf neue Mitglieder wurden in den Verband aufgenommen.