W-Lan soll in alle Ecken der Olper City strahlen

Kreis Olpe..  Freies W-Lan für alle: Ein Ziel, das sich im Kreis Olpe vor allem die Geschäftsleute in den Innenstädten, aber auch die Stadtverwaltungen auf die Fahnen geschrieben haben. „Freifunk“ heißt das Zauberwort, hinter dem sich eine bundesweite Initiative verbirgt, die kostenlose Software zur Verfügung stellt. „Das Einzige, was man noch braucht, ist ein W-Lan-Router, der gerade mal rund 40 Euro kostet“, sagt Ole Potinius vom Reisebüro Siewer, das aus privater Initiative für die Martinstraße den Anfang macht und auf Nachahmer setzt. Geschäftsführer Thorsten Kleine: „Wir haben es auch für unser eigenes Personal, unsere Kunden und die nahen Passanten gemacht.“ Man würde sich freuen, wenn auch entferntere Nachbarn mitziehen würden, um letztlich die gesamte Olper Innenstadt über „Freifunk“ bedienen zu können.

Engagiert am Ball sind in Sachen Freifunk auch die Stadt Olpe (Olpe Aktiv) und die Werbegemeinschaft Attendorn (wir berichteten), deren Vorsitzender Christian Springob gestern auf Anfrage mitteilte, es gebe rund um die Hansestadt bereits über 30 Router, und, so Springob, „die nächsten Anschlüsse sind schon in Arbeit.“

Stadt Olpe schon länger aktiv

Auch in Olpe gibt es bereits ein knappes Dutzend Freifunk-Router der Stadt Olpe, ob nun rund ums Bootshaus, ums Rathaus und den Bahnhof, die Büchereien Dreimann und Hachmann, in der Eichhardt oder im Don-Bosco-Weg. Weitere Aktivitäten sind geplant. Georg Schnüttgen vom Hauptamt der Stadt: „Olpe Aktiv ist im Gespräch mit dem Infokreis, wir werden in einem ersten Schritt 20 weitere Router zur Verfügung stellen, Ziel ist eine flächendeckende Versorgung der Olper City.“

Der Anfang ist auch in Drolshagen und Gerlingen gemacht, in Heggen und in Maumke in der Stadt Lennestadt. Lediglich die Gemeinde Kirchhundem ist ein „weißer Fleck“ auf der Karte von freifunk-biggesee.de. Potinius hofft wie viele andere Geschäftsleute auf einen flächendeckenden Einsatz, denn: „Wir kommen mit unserem Router nur etwa bis zur Handwerkskammer auf der einen Seite und etwa bis Heller & Köster in die andere Richtung.“

Die Nutzung sei kinderleicht sagt er mit Blick aufs Handy. Ein Klick, und schon erscheint im Display die Liste der W-Lan-Anbieter, darunter das frei verfügbare Symbol Freifunk. „Anklicken, und schon ist man drin, keine Registrierung, kein Passwort, kein gar nichts.“

Fragen werden beantwortet

Ähnlich einfach sei die Installation des Routers: Entweder man kaufe sich den bereits mit Freifunk vorinstallierten Router im Fachhandel oder installiere ,Freifunk’ kurzerhand selbst. Notfalls stehe man aber Interessierten bei Fragen zur Verfügung und helfe mit Ratschlägen - unter ole@hajosiewer.de per Email.