Vorsicht beim österlichen Spaziergang

Kreis Olpe..  Zur Vorsicht beim Osterspaziergang rät der Vorsitzende des Waldbauernverbandes, Ferdinand Funke. Denn das Sturmtief „Niklas“ hat auch in den Wäldern des Kreises Olpe zahlreiche Bäume umstürzen lassen.

Die umgestürzten Bäume können in den Tagen bis Ostern nicht aufgearbeitet oder gesichert werden. Viele Äste sind nur angebrochen oder hängen noch in den Baumkronen und können jederzeit ohne Vorwarnung herunterfallen. Die vielfach noch schräg stehenden Bäume und auch die bereits vom Sturm geworfenen stehen meist unter enormer Spannung. Die Stämme oder Stubben können sich jederzeit drehen oder umschlagen und somit zur tödlichen Falle werden. Die Waldbesitzer weisen daher eindringlich darauf hin, dass vom Sturm betroffene Waldgebiete noch nicht betreten werden sollten.

Der Vorsitzende des Waldbauernverbandes Olpe: „Eltern sollten besonders ihre Kinder auf die Gefahren aufmerksam machen. Machen Sie einen weiten Bogen um gefallene Bäume oder offene Wurzelteller.“

Politik und Gesellschaft verlangten seit Jahrzehnten mehr Naturnähe bei der Waldbewirtschaftung. Dieser Forderung kämen die Waldbesitzer nach, betont Ferdinand Funke. Mehr Naturnähe bedeute aber auch mehr alte Bäume und Totholz. Und dies könne nach einem Sturmtief wie „Niklas“ für die Menschen eine ernste Gefahr darstellen.