Vorschlag: Rückkauf von St. Barbara

Helios-Kliniken. Denk’ ich an Helios in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht, oder ich habe einen Alptraum, in dem meine Erlebnisse vom 6. Mai in der Helios-Klinik in Attendorn Revue passieren!

Meine Frau fuhr mich wegen des Verdachts auf Thrombose kurz nach 22 Uhr zur genannten Klinik. Nach mehrmaligem Schellen an dem verschlossenen Haupteingang wurde uns angekündigt, dass „in Kürze“ geöffnet würde. Schließlich wurden wir im Eiltempo zur Notaufnahme geführt und zum Warten aufgefordert. Zirka fünf Patienten warteten dort schon (eine Patientin mit vermutetem Herzinfarkt). Nach mehr als einer Stunde wurde sich dann endlich nach meinem Anliegen erkundigt. Dabei erfuhren alle Wartenden, dass mindestens noch eine Stunde vergehen würde, bis der Nächste untersucht werden könne.

Darauf verließen meine Frau und ich fluchtartig die Helios-Klinik Richtung St.-Martinus-Krankenhaus in Olpe. Dort begann gegen 23.45 Uhr meine Behandlung durch sehr freundliches und kompetentes Personal. Wir waren dann am 7.05.2015 um 1 Uhr wieder zuhause.

Solche Erlebnisse tragen sicherlich auch zu dem negativen Image unserer geliebten Heimatstadt bei. Die Stadt Attendorn sollte solchen Missständen dringend entgegenwirken. Wie wäre es mit einem Rückkauf von St. Barbara? Finanziell wäre die Stadt sicherlich in der Lage, solche Ausgaben zu stemmen. Vielleicht wäre dadurch die Abundanzumlage zu vermeiden?