Verweis für Schwanentöter

W as letztens alles so gewesen,
das läßt sich nun in Versen lesen.

Kann man vielleicht der Post noch trauen?
Oder muß man in die „Röhre“ schauen?
Für Haymo Wimmersdorf ist klar,
Post ist nicht mehr, was sie einst war.
‘Ne Kamera, die er versandt
ist wohl verschollen, ist vakant.
Ihm den Verlust nun zu ersetzen,
tat sich die Post stur widersetzen.
Ihr Statement klang fast unerhört:
„Die Kamera war nichts mehr wert!“
Wenn’s schief läuft, dann Herr W. erhält
wohl lediglich das Portogeld.
Und auch dem Olper Broweleit
bereitete die Post viel Streit.
Auch and’re Leser offenbaren,
wie Post und DHL verfahren.

Der Osterseifen hundert Jahr’ die Heimat eines Ordens war.
Viel Pallotiner lebten dort
hoch über Olpe, immerfort.
Auch in den schweren Nazi-Stunden
waren die Olper eng verbunden,
mit diesem Haus, wo nun zur Zeit
vier Mönche stehen noch bereit.
„WohnGut“, einst Kloster, das dient nun
Senioren als Refugium.

Eindeutig zeigen ihn die Zahlen,
den Babyboom in Südwestfalen!
In Hagen, Olpe, Breckerfeld,
erblickten mehr das „Licht der Welt“.
In Siegen, Werdohl, Lennestadt
fanden deutlich mehr Geburten statt.
Erkennen läßt sich da ein Trend,
ein Plus von mehr als zehn Prozent.
Ein Baby stimmt meist Eltern froh,
drum frisch ans Werk, macht weiter so!

Das Töpferhandwerk ist bekannt
wohl noch im „Kannenbäckerland“.
Doch fingen einst das Töpfern an
die Eheleute Zimmermann.
In Heggen kreist die Töpferscheibe,
man fertigt Töpferkunst, beileibe.
Und Helmut Zimmermann war bald
„Lehrmeister“ in der „Knast“-Anstalt.
Denn neben Holz als Werkstoff jetzt
wird häufig Ton dort eingesetzt.

Aus Lennestadt nach Otwock,
Polen
da machten sie sich auf die Sohlen.
Die Städte beide und Gemeinde
betrachten sich schon lang als Freunde.
Die Freundschaft ist bekräftigt worden
durch die Verleihung höchster Orden.
Konzerte, Messe, ohne Frage
die krönten dann die Feiertage.
Die Lennestädter war’n begeistert,
wie Otwock alles das gemeistert.

Aus Feudingen das „Schwanenweib“
erhielt ‘nen „Mann“ zum Zeitvertreib.
In Frielentrop am Obergraben
die beiden jede Freiheit haben.
Mit Brot aus einer Bäckerei
werden gefüttert nun die Zwei,
Ein dritter Schwan, der wurde jetzt
vergang’nen Samstag eingesetzt.
Die Frauen, die dort wild entschlossen
zwei Schwäne kaltblütig erschossen
sind aus MK, dem Nachbarkreis,
erhielten Tadel und Verweis.

Das Elsper Freilichtbühnendach
hat viele Jahre Tag für Tag
wechselndem Wetter stets getrotzt.
Jetzt wird’s erneuert, „aufgemotzt“.
Und auch die Pfeiler, Träger alle
ertüchtigt man in diesem Falle.
Elektrik und Akustik jetzt
werden in neu’sten Stand versetzt.
Stuntmen sind mit von der Partie.
Man wirkt mit Fleiß und Energie.
Chef Heufer hofft, daß Mitte Mai
Termin der Fertigstellung sei.


Das war es wieder hier und heute.
Bis nächste Woche, liebe Leute.