Suizid
Vermisster hat sich nach Brand erschossen
15.03.2010 | 15:23 Uhr 2010-03-15T15:23:00+0100
Hülschotten. Der 51-jährige Mann, den die Polizei nach dem Brand seines zwangsversteigerten Hauses in der Brandruine vermutete, hat sich am Sonntagmittag in Hülschotten das Leben genommen. Im Nachbarhaus hatte er auf sich geschossen und erlag Stunden später der Verletzung.
Das Haus eines 51-Jährigen, das unmittelbar vor der Zwangsräumung stand, ist am Freitagmorgen in Flammen aufgegangen. Eine Familie aus Werdohl wollte in das Objekt einziehen. Zahlreiche Hinweise legten den Verdacht nahe, dass der ehemalige Eigentümer das Gebäude selbst anzündete und in den Flammen umkam.
Zwischendecke abgestützt
Auch am Samstag suchten Kripo und Feuerwehr weiter nach der Leiche des Mannes. Das abgebrannte Einfamilienhaus ist stark einsturzgefährdet. Das Technische Hilfswerk stützte die Zwischendecke im Gebäude ab, damit die Ermittler die Ruine überhaupt betreten konnten. Die Feuerwehr hatte in der Nacht zu Samstag eine Brandwache abgestellt, weil selbst viele Stunden nach dem Feuer immer noch verborgene Brandnester aufloderten.
Zwei Leichenspürhunde unterstützten die Arbeit der Ermittler am Samstag bei der Suche nach dem vermissten Mann. Bis Sonntagmittag konnte dieser jedoch - trotz intensiver Suchmaßnahmen - nicht in der Ruine gefunden werden.
Bei der Polizei gemeldet
Am Sonntag gegen 12.45 Uhr meldete sich der mutmaßliche Brandstifter über Dritte bei der Polizei. Er befinde sich im unmittelbar angrenzenden Haus seiner Mutter, so die Worte. Er wolle sich stellen. Kurze Zeit später trafen zwei Beamte an diesem Haus ein. Ein Zeuge öffnete die Tür und sagte, dass sich der 51-Jährige in einem Zimmer im Obergeschoss befinde. Kurz darauf hörten die Beamten auch schon ein Schussgeräusch hinter einer verschlossenen Tür.
Sie brachen die Tür auf und entdeckten den Mann - schwer verletzt mit einer Kopfschusswunde. Der 51-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Stunden später verstarb er im Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.
10:37
Ihr seid alle nur peinlich und anmaßend.
Es gibt Momente, da sollte amn einfach mal die Fr*** halten.
Mit euren Dorftratsch, den ihr hier betreibt lenkt ihr euch doch nur von euren eigenen Unzulänglichkeiten ab.
Pfui!!!
18:16
Wie hat es die Frau von Robert Enke gesagt? Man hoff und denkt, dass die Liebe ausreicht, um einen Menschen zu heilen. Doch manchmal reicht sie nicht.
Dieser Mann muss krank gewesen sein. Entweder hat er keine Hilfe angenommen, keine gesucht, oder es hat einfach aufgrund der Schwere der Krankheit nicht gereicht.
Herr Auswanderer, Ihr kommentar ist überflüssig und in diesem Fall auch grundlegend falsch.
06:56
Wahrscheinlich war der Mann depressiv oder sogar stark depressiv hat deshalb so gehandelt. Ein gesunder Mensch würde so niemals seine geliebte Mutter und Tochter verlassen. Wäre der Mann gesund gewesen, dann hätte bestimmt nicht so gefühlkalt gehandelt. Oder kann ein gesunder Mensch sämtliche Gefühle (wie Mitgefühl) etc. einfach ausschalten und so handeln? Ich meine nein!!! Vielleicht hätte der Mann einfach eine Therapie oder falls vorhanden eine noch bessere Therapie gebraucht. Sehr traurig ist es in der Tat für die Tochter und Mutter....
09:26
Geschiedene Männer werden oft in die Enge getrieben. 3/7 des Einkommens sind schonmal weg. Ein Haus zu halten wird da oft unmöglich. Kommt noch Jobverlust in Verbindung mit Kindesentzug dazu, wird es oft unerträglich. Gerichte und Anwälte freuen sich und diese Mafia verdient gut daran. Der finanzielle Abstieg im allgemeinen und die sich zersetzende Gesellschaft zugunsten von Frauenquoten (man sehe sich mal in öffentlichen Behörden um) sind nicht nur von Vorteil... Die Gründe der Tragödie interessieren nicht wirklich!!!
06:35
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17:55
13 von solidar
Was für ein Schwachsinn was da von sich gegeben wird .
Da hat eine Familie ein Haus erworben. Legal da
sich die vorherigen Besitzer sich nach einer Scheidung nicht einigen konnten. Gesetzkonform eine Zwangsversteigerung , die Folge. Das die neuen Besitzer irgendwann einziehen wollen ist doch klar . Sie haben das Haus bezahlt.
Ich habe das Haus gesehen , kein schöner Anblick.
Dieser Mann , kein Mitleid und kein Verständnis.
Traurig ist es für die 17 jährige Tochter.
17:50
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16:07
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10:26
Gebe TMWL vollkommen Recht!
Möge der Mann in Frieden Ruhen und alle, die meinen er gehöre in die Hölle,sollten sich mal gut überlegen, welchen Schwachsinn sie schreiben.
10:02
An alle Hirn-Hartz-IV-Poster hier:
Lasst es gut sein, so einen Schicksalsschlag sollte man ganz einfach unkommentiert lassen, es ist Niemand hier in der Lage, nachzufühlen oder zu Empfinden wieviel Leid dieser Mann ertragen musste!!