Verkehrskommission am Finnentroper Bahnübergang
17.11.2009 | 17:35 Uhr 2009-11-17T17:35:00+0100
Finnentrop. Die Verkehrskommission des Regionalrats Arnsberg tagt am Donnerstag in Finnentrop und macht sich vor Ort ein Bild von der Situation um die Beseitigung des Bahnübergangs.
Auf Initiative des Vorsitzenden des Arnsberger Regionalrats, Hermann-Josef Droege aus Wilnsdorf, findet die nächste Sitzung der Verkehrskommission des Regionalrats am Donnerstag in Finnentrop statt.
Das Gremium wird sich schwerpunktmäßig mit Schienen-Themen beschäftigen und darüber diskutieren, inwieweit verkehrspolitisch und regionalwirtschaftlich realistische Problemlösungen oder eher strukturelle Nachteile für den südwestfälischen Raum über Finnentrop hinaus zu er-warten sind.
Zunächst ist um 13.30 Uhr eine Ortsbesichtigung am Finnentroper Bahnübergang geplant, an der natürlich auch der Finnentroper Bürgermeister Dietmar Heß teilnehmen wird. Dessen letzter Vorstoß, doch noch eine Beschleunigung der weiteren Baumaßnahmen zur Beseitigung des Bahnübergangs durch ein Vorziehen der Vollsperrung der Ruhr-Sieg-Strecke zu erreichen, ist kürzlich endgültig gescheitert.
Nach dem Ortstermin beginnt die im übrigen öffentliche Sitzung der Verkehrskommission gegen 15 Uhr im Gruppenraum des Pfarrzentrums Am Markt, da der Ratssaal durch die Benno-Heimes-Ausstellung blockiert ist. Dabei informiert der Geschäftsführer des Zweckverbands Personennahverkehr Westfalen-Süd, Günter Padt, über die problematische Fernverkehrsanbindung des heimischen Raumes ans Fernverkehrsnetz.
Schließlich erwarten die Politiker eine klärende Stellungnahme von Bahnverantwort-lichen zu umlaufenden Gerüchten über die angeblich bevorstehende teilweise oder gänzliche Schließung des Güterbahnhofs Hagen-Vorhalle, der für den gesamten südwestfälischen Güterschienenverkehr erhebliche Bedeutung hat. Allerdings sollen die eingeladenen Vertreter der Deutschen Bahn ihre Teilnahme aus terminlichen Gründen abgesagt haben.
07:45
an Kreutzritter
Ich gebe dir völlig Recht. Ich würde bestimmt gerne an dieser Runde teilnehmen, nur ist es aus beruflicher Sicht nicht möglich, an dieser Runde teilzunehmen. Ich werde mich lieber mal gegen 16:10 Uhr wie jeden Tag in die Schlange aus Richtung Attendorn kommend, einreihen. Es würde mir sicher sonst was fehlen.
17:35
Der Fehler wurde in Finnentrop gemacht. Wenn man Konsequenz gezeigt hätte und bei der Rittberg-Lösung geblieben wäre, würde heute keine Sau mehr vom BÜ reden. Wer sich die Berichterstattung von damals anschaut, erkennt die wahren Verursacher.
Vor 20 Jahren hat man kurz vor kanpp den Schwanz eingezogen und den Wahnsinn wahr werden lassen. Jetzt rächt sich die Unentschlossenheit der damaligen wie heutigen Entscheidungsträger vor Ort!
16:15
Bin jetzt 60 Jahre geworden. Habe mit 14 J. bei Mubea die Lehre angefangen, und fahre seit 1968 mit dem eigenen PKW immer wieder, weil keine andere Möglichkeit, über diesen Bahnübergang. Da brauch ich schon einen Taschenrechner, um auszurechnen wieviel Zeit ich schon mit Warten verbrannt habe. Die Entscheidungsträger sollten sich nicht nur schämen, sondern für den entstandenen Schaden aufkommen.
15:52
Anstatt hier große Sprüche zu klopfen, sollte man sich am Donnerstag um 15h im Gruppenraum des Pfarrzentrums (wo ist das eigentlich?) einfach mal sehen lassen..... Da diese Sitzung (= sinnloses Kaffeekränzchen auf Kosten des Steuerzahlers) ja öffentlich ist, sind auch alle staugeplagten Finnentroper (ca. 15000 Personen) herzlich eingeladen. Schade nur, das die ermüdende Laberrunde so früh ist, die meisten Pendler, die dieses Thema sehr interessiert (um es vorsichtig auszudrücken) stehen wahrscheinlich um diese Zeit noch fluchend vor der Schranke.
14:02
Vielleicht sollten sich die Herren auch einmal die Baustelle Talbrücke Sonderner Kopf ansehen. Seit Anfang Juli dieses jahres ist die Brücke gesperrt. Nur wirkliche Arbeiten sind dort nicht zu erkennen. Die Straßenführung zwischen Rhode und Repetal wurde ein wenig geändert, ein paar Schubkarren werden von links nach rechts geschoben um Aktivitäten zu dokumentieren! Der plötzliche Wasserablass durch den Ruhrverband ist angebliche Ursache, dass die Abbrucharbeiten nicht begonnen werden konnten. Der Ruhrverband lässt jeden Herbst Wasser aus dem Biggesee ab, wohl um Stauraum für den Winter freizumachen. Fehlt es hier einfach nur an Kommunikation oder ist der Landesbetrieb zu naiv? Kein Wunder, dass zwei (!!) Jahre Bauzeit vorgesehen worden sind. Auf der A1 zwischen Kamener Kreuz und Münster-Süd wurde in den letzten Wochen in kürzester Zeit eine Autobahnbrücke abgerissen und wird aktuell wieder hergestellt. Es kann - wenn man denn will - auch deutlich schneller gehen.
12:42
Anscheinend ist den Herren nicht im geringsten bewußt, dass auch das gesammte Rettungswesen aus der Gemeinde Finnentrop , bzw. die zu versorgenden Patienten und Notfälle darunter leiden ( oder evtl. sogar sterben ). Wie sollte auch noch die Feuerwehr oder der Rettungswagen schnellstens an sein Ziel kommen, wenn die Strassen durch den Rückstau in alle Richtungen versperrt sind ????
Herr Hess, unser lieber Geldverbrenner, lieber ein paar schöne bunte Holzpfosten in den Kreisverkehr pflanzen und den Marktplatz schön neu gestalten. Dann können Sie auch wieder schön in die Kamera grinsen und sich insgeheim auf die Schulter klopfen.
12:04
Zur Zeit des Berufsverkehrs haben die Experten keine Zeit. Leider. Der Bahnübergang ist schon jahrzehnte eine Farce. Es lohnt sich nicht mehr, darüber zu berichten.
09:24
Was wollen denn die hohen Herren um 13:30 Uhr am BÜ ???? Sollen sich die Herren mal Morgens gegen 07:00 Uhr oder Nachmittags ab 15:00 Uhr am BÜ einfinden. Am Besten noch, Sie reihen sich mal in die Schlange ein, mit ihren sicherlich nicht kleinen Karossen. Wer diese Regierung in Finnentrop gewählt hat, ist doch selber Schuld. Die ganze Sache hätte schon vor weit über 10 Jahren vom Tisch sein können.
09:12
Die Jungs und Mädels sollen einfach ne Runde Kegeln gehen und sich nen schönen Nachmittag machen.
Hätte auf die Situation ungefähr den selben Einfluss!!!
20:34
Wir sorgen hier für Stillstand! - Deutsche Bahn