Unermüdlicher Einsatz der Meggener Caritas

Jutta Voß, Cornelia Behrens, Margret Friedrichs, Edeltraud Hufnagel, Barbara Kachel, Monika Kramer und Andreas König (v.l.) haben bei der Spendenübergabe allen Grund zum Strahlen.
Jutta Voß, Cornelia Behrens, Margret Friedrichs, Edeltraud Hufnagel, Barbara Kachel, Monika Kramer und Andreas König (v.l.) haben bei der Spendenübergabe allen Grund zum Strahlen.
Foto: Nicole Voss
Was wir bereits wissen
Zum 35. Mal hat die Caritaskonferenz Meggen ihren Herbstbasar veranstaltet. Mit riesigem Erfolg. 3300 Euro überreichten die Organisatorinnen an das Elisabeth-Hospiz und den ambulanten Hospizdienst Camino.

Meggen..  Dank des ungebrochenen Engagements der Damen der Caritas-Konferenz Meggen und der Solidarität der vielen Besucher nahmen Monika Kramer (Hospiz zur Heiligen Elisabeth) und Jutta Voß (Camino - Caritas-Hospizdienst) Spenden in Höhe von jeweils 1650 Euro entgegen.

Der Betrag ist das Ergebnis des 35. Herbstbasars am letzten Novembersonntag im Meggener Pfarrheim. Insgesamt 3300 Euro in etwa drei Stunden sind das höchste Spendenergebnis, das die Caritas-Konferenz bislang verbuchte.

„Wir haben es uns auf die Fahne geschrieben, Camino und das Hospiz zu unterstützen“, erklärt Margret Friedrichs, und ihre Vorstandskollegin Cornelia Behrens ergänzt: „Wir merken die Akzeptanz der Besucher, dass der Erlös für die beiden Einrichtungen bestimmt ist.“

35 Jahre Herbstbasar der Caritas: Wer jetzt an gehäkelte Topflappen, Deckchen und ein derartiges Angebot denkt, ist falsch informiert. Ein Garant dafür, dass der beliebte Basar über drei Jahrzehnte Bestand hat, während einige aufgeben mussten, ist der Zeitgeist. Die Caritas-Konferenz Meggen passte ihre Angebote stets dem Trend an. Schon im Spätsommer holen sich die Damen Ideen, was wohl beim nächsten Basar auf den Tischen liegen könnten. So richtig in die Umsetzung geht’s jedoch erst etwa zwei Wochen vorher. Adventskränze binden, Sterne aussägen und vieles mehr, was den Geschmack der Gäste in Sachen Weihnachtsdeko treffen könnte, geht in die heiße Phase. Wichtig ist frische Adventsdeko und immer etwas Neues anzubieten.

Immer größerer Bereich

Ein immer größer werdender Bereich im Angebot ist auch der Trödel, der laut der Verantwortlichen immer wertvoller wird und von den Damen und Herren der Kleiderkammer angeboten wird. Nicht außer Acht gelassen werden sollte auch der soziale Faktor. Bei Kaffee und rund 40 selbstgebackenen Kuchen genießt es manch einer an diesem Nachmittag, einfach nur ins Gespräch zu kommen.

Der Erfolg gibt der Caritas-Konferenz Meggen Recht, stets das passende Angebot bereit zu halten. Das alles wäre natürlich nicht möglich ohne die ehrenamtlichen Helfer.„Die Vorbereitungen sind für viele eine Bereicherung“, sind sich die Damen einig . „Vor dem Basar sind wir ziemlich erschöpft, aber, wenn wir das Ergebnis sehen, sind alle wieder euphorisch und freuen sich aufs nächste Jahr“, schmunzelt Barbara Kachel.

Altersdurchschnitt

Margret Friedrichs macht jedoch kein Hehl daraus, dass der Altersdurchschnitt der Helfer jenseits der 50 Jahre liege und es schwer sei junge Menschen zu begeistern. Dabei ist gerade diese altersübergreifende Zusammenarbeit eine Bereicherung. „Die Jüngeren können viel von den Älteren lernen und umgekehrt auch“, so Cornelia Behrens.

Jutta Voß, Leiterin Sozialer Dienst, bedankte sich im Namen von „Camino - der Caritas-Hospizdienst“: „Es ist eine Hilfe, die ankommt. Im vergangenen Jahr sind 81 Menschen verstorben und die Trauerbegleitung um 100 Prozent gestiegen.“ Neben dem Trauercafé bietet Camino einmal im Quartal, sonntags ein Trauerfrühstück an. „Das sind wichtige Angebote, die nur über Spenden finanzierbar sind.“

Monika Kramer, Hospizleiterin schloss sich den Dankesworten an: „Das Elisabeth-Hospiz wird getragen von der Bevölkerung. Es gibt vieles, was wir mit Spenden finanzieren. Die Trauerarbeit ist dabei ein wichtiger Punkt und geschultes Personal nötig. Ich habe Hochachtung vor den Menschen, die sich jedes Jahr auf den Weg machen, um uns zu unterstützen.“