Steile Thesen in Unkenntnis

NABU-Interview..  Allein die räumliche Gestaltung der Seite in der WP (80 % Jagdgegner, 20 % thematische Sachlichkeit durch Herrn Fischer) hat mit neutralem Journalismus nix mehr zu tun. Die steilen Thesen des Herrn Göddecke sind gewagt, strotzen vor fachlicher Unkenntnis.


Kostproben: 1. Keine „streunenden Katzen“ erlegen, Begründung: Verwechselungsgefahr mit der Wildkatze. Lächerlich, jedes Kind kann das unterscheiden (vielleicht nicht jeder beim NABU…). 2. Ausbildung beim Apportieren von Wasserwild: Das dient dem Tierschutz, denn wenn eine Ente nur angeschossen wurde, würde sie elendig verenden. Der Jagdhund verkürzt das (Tierschutzgedanke!). Es ist sogar gesetzlich vorgeschrieben, bei solchen Jagden einen „brauchbaren Hund“ im Sinne des Tierschutzes mitzuführen. 3. Unterstellung von „Schießspaß“- da kommen den selbsternannten Moralaposteln vom NABU die beiden Flintenweiber aus Finnentrop („Operation Schwanenkillen“) gerade richtig. Alle in einen Sack und drauf. Von über 300 000 JAB (Jagdausübungsberechtigten) greifen ‘ne Hand voll ins Klo, sind beim NABU nur Heilige angestellt? 4. Abschließend ein grundsätzlicher Gedanke: Wir JAB mussten in Form des Grünen Abiturs, manche noch durch Zusatzqualis wie die zum geprüften Jagdaufseher und zum Revierhegemeister, ihre Fachlichkeit unter Beweis stellen- welche auch nur annähernd vergleichbaren Qualis gibt es bei den Robin Hoods der Wildgänse und Wühlmäuse?
Dr. G. Thielmann, Oberveischede