Startschuss für den Neubau

Olpe..  Die Spielvereinigung Oberveischede kann ihr neues Vereinsheim bauen. Mit zehn zu acht Stimmen beschloss der Hauptausschuss gestern - auf Antrag der UCW in geheimer Abstimmung - einen Zuschuss in Höhe von 125 000 Euro zu zahlen. Anwesend waren neun CDU-Politiker (mit Bürgermeister) und neun Politiker aus SPD (3), UCW (4), FDP (1) und Grünen (1).

Klaus Peter Langner (SPD), forderte, die Sportförderrichtlinien einzuhalten, auch wenn er die geplanten Eigenleistungen in Oberveischede enorm, finde. „Wir haben Verantwortung für die ganze Stadt zu tragen“, schloss sich Boris Feldmann (FDP) an. Auch für 150 000 Euro könne man eine Lösung finden. Udo Baubkus (UCW) war schon über „die schiere Größe des Neubaus“ erstaunt. Er wisse nicht, ob man ein Vereinsheim für 285 000 Euro bauen müsse. Peter Weber (CDU) betonte, man weiche nicht von den Richtlinien ab, weil es nicht um eine Sanierung oder Instandhaltung und somit 25 000 Euro Zuschuss gehe, sondern um einen kompletten Neubau. Ohne das Geld der Stadt stünde der Verein in absehbarer Zeit vor großen Problemen. Auf allen anderen Plätzen gebe es bereits gute und solide Gebäude. Auch Lothar Epe (CDU) machte sich stark für den Zuschuss, weil das Gebäude für den Verein existenziell bedeutsam sei. Ohne den Neubau wäre auch der mit viel Eigenleistung gebaute Sportplatz bald Makulatur, sagte er. Siegbert Rasche (CD) sieht in dem Neubau „die letzte Lücke, die wir schließen müssen.“

Kai Bitzer (Grüne) forderte in diesem Zusammenhang die Verwaltung auf, die Richtlinien zu überarbeiten, damit Vereinsheime auch für andere Nutzungen zur Verfügung stehen könnten.