SPD will Cafe im Reiter-Stellwerk
03.02.2009 | 19:17 Uhr 2009-02-03T19:17:00+0100Im Namen der SPD fordert Fraktionschef Dahlmann den Erhalt und die Versetzung des Reiter-Stellwerks.
Finnentrop. (hh) Die Finnentroper SPD-Fraktion setzt sich für den Erhalt des Reiter-Stellwerks am Bahnhof ein. Fraktionschef Bernd Dahlmann erklärte gestern, das Gebäude könne „am bisherigen oder an einem neuen Standort” fortbestehen. Dahlmann regte an, das Reiter-Stellwerk rund 50 Meter zu versetzen und entsprechend zu sanieren, damit es weiterhin die Geschichte der Bahn in Finnentrop dokumentieren könne: „Eventuell in Richtung Lenne-Ufer versetzt, könnte es ein gemütliches Cafe mit Besichtigung der Bahngeschichte (Ausstellung, Modelleisenbahn) beherbergen. Und das noch mit einer imposanten Aussicht in exponierter Lage.” Dann hätte Finnentrop auch endlich sein Highlight an der Lenne, dessen Umsetzung ja schon Städteplaner von dem Bootshaus eines dort angesiedelten Yachtclubs habe träumen lassen, aso Dahlmann. Es seien schon ganze Wohnhäuser und Kirchen versetzt worden, da dürfe sicherlich auch das Stellwerk an den Kranhaken zu nehmen sein. Bei der finanziellen und technischen Realisierung dieses Planes sei gefälligst die Bahn AG in die Pflicht zu nehmen, forderte Dahlmann: „Die Bahn hat bei den bisherigen Planungen kläglich versagt und durch ihre Arroganz, der man sich in der Region Finnentrop nun ohnmächtig ausgeliefert sieht, für die nicht zu akzeptierende erneute Terminaufschiebung bei der Beseitigung des Bahnübergangs gesorgt.” Auch ein Abriss koste schließlich Geld, und zwar nicht wenig. Denn mit der Abrissbirne ist nachAnsicht des SPD-Politikers im filigranen Raum der Oberleitungen wenig zu machen, ein aufwendiger Rückbau wäre ohnehin von Nöten. Dahlmann hält es daher für ratsam, die DB Netz AG in ihren Planungen bei der Verlegung der Oberleitung weiter ohne Reiterstellwerk planen zu lassen und den Objektplanern als Maßgabe für den Erhalt des Gebäudes eine Versetzung des Denkmals zwingend vorzugeben. Viele Finnentroper wüssten, dass der Rat mit der C3-Lösung nur die zweitbeste Variante für Finnentrop planen und bauen werde, fuhr Dahlmann fort. Diese Entscheidung sei in einem demokratischen Prozess durch die Mehrheitsfraktion entschieden worden. Jede Diskussion, wie und ob das die richtige Entscheidung war, sei jedoch eine Diskussion von Gestern und bringe Finnentrop nicht weiter. Die Kommunalpolitik und damit alle im Rat vertretenen Fraktionen sowie die Verwaltung hätten mit der erneuten Zeitverzögerung bei der Planung und Ausführung der Beseitigung des Bahnüberganges nichts zu tun, so Dahlmann: „Wir politisch Verantwortlichen haben unsere Hausaufgaben gemacht.”
22:42
Abreißen ist totale Vernichtung wertvollen Kuturgutes.
Das sollten sich eimal die Deppen hinter die Ohren schreiben.
Wer soll denn bitte den Nachkommen die Geschichte des Bahnknotenpuktes Finnentrop verdeutlichen?
Den Bahnhof abzureißen ist schon ein anzuklagendes Verbrechen, was es zu bestrafen gilt!!!
In Altenhundem hat man ein Vorzeigeobjekt erstellt, was in Finnentrop abgewandelt durchfühbar gewesen wäre, aber man will anscheinenend den Bahnhofsbereich zum
Elendsviertel herunterwirtschaften.
Alles was geschichtlich wertvoll ist, muss erhalten werden, aber unsere Politiker sind durch längst bekannte und totgeschwiegende Informationen ( Wirschaftskriese etc.)
bundesweit unfähig zu Handeln, was sich bis in die Städte und Gemeinen verfolgen läßt.
Eine handlungsfähige Regierung ist leider nirgendwo in Sicht.
Schade um die erhaltenswerten Kulturgüter!
09:23
genau so isses....da könnte man auch sofort das geld zum fenster raus werfen...
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13:43
Abreissen!! Alles andere ist nur Geldverschwendung!!
10:10
Das ist doch wohl ein Witz...da ein Cafee rein zu basteln kostet millionen! das stellwerk ist nämlich kernschrott....nichts wie weg damit....und von wegen zweitbeste lösung...die wissen doch gar nich wie geil die jetzige umsetzung wird...die ham echt n lattenschuss
18:24
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