SPD fordert Abbau des Mobilfunksenders
07.05.2009 | 18:03 Uhr 2009-05-07T18:03:00+0200Die SPD schwenkt um und fordert nunmehr den Abbau der Mobilfunkanlage im Finnentroper Schulzentrum.
Finnentrop.Die SPD Finnentrop setzt sich für den Abbau des Mobilfunksendemastes in Nachbarschaft des Finnentroper Schulzentrums ein. In einem Ratsantrag fordert die Fraktion die Verwaltung auf, sämtliche Möglichkeiten für einen Rückbau der Mobilfunksendeanlagen in unmittelbarer Nähe des Schulzentrums einzuleiten.
Bislang hatte die SPD keine Einwände gegen den Standort erhoben und das Mobilfunkkonzept der Gemeinde befürwortet. Nun schwenken die Sozialdemokraten um: Die Mobilfunksendestation gehört nicht in die direkte Nachbarschaft einer Grund-, einer Haupt- und einer Realschule, heißt es in einer Mitteilung der Partei. Die bis heute nicht absehbaren Folgen durch die permanente Bestrahlung der Kinder im Bereich der Schulen seien Grund genug, einen Abbau der Anlagen zu fordern und diese durch Alternativstandorte außerhalb von dichter Wohnbebauung und weit ab von Schul- und Sportzentrum zu ersetzen. Eine Stationierung der Mobilfunkmasten außerhalb der Siedlungsgebiete mit einer adäquaten Versorgung der Bereiche mit Mobilfunk müsse bereits kurzfristig angestrebt werden, so die SPD. Hinsichtlich der Errichtung des Sendemastes und der Bereitstellung des Grundstückes an der Dreifachturnhalle fordert sie die Gemeindeverwaltung auf, eine Verfahrensweise zu entwickeln, um aus den bisher mit T-Mobile abgeschlossenen Verträgen auszusteigen und einen ersten Schritt zur Vorbereitung des Rückbaus der Sendeanlagen einzuleiten. Der seinerzeit durch die Verwaltung bereitgestellte Standort für die Mobilfunksendestation am Schulzentrum sei nicht länger tragbar und könne weder den Schulkindern, deren Eltern noch den Anwohnern zugemutet werden. Die SPD Finnentrop habe zwischenzeitlich Kontakt mit T-Mobile aufgenommen und plant eine Informationsveranstaltung für interessierte Bürger über die Installation der UMTS-Sendeanlagen am besagtem Mast. Eine von T-Mobile angebotene Veranstaltung habe die Verwaltung abgelehnt, so die SPD. Dies stoße bei vielen Finnentroper auf Unverständnis.
18:31
Vielleicht fällt die SPD deshalb um, weil sich innerhalb der Sozis neue Gesichter und damit neue Meinungen etablieren. Denen kann man nun nicht den schwarzen Peter des Umfallens zuschieben, wenn dieses Umfallen auch noch gut für die Kinder, (Schüler) und Anwohner ist.
Vielleicht sollte die CDU auch mal darüber nachdenken frische unverbrauchte noch an den Meinungen der Finnentroper interessierte Poltiker aufzustellen und sich bei der Wahl nicht nur auf das C im Parteinnamen zu verlassen.
14:35
Ich bin auch von Anfang an gegen den Funkmast gewesen und bin es auch noch heute. Ich habe nie verstanden, wie die Politik so etwas entscheiden konnte. Die SPD zeigt sich nun wieder einmal als die Umfaller-Partei: Erst dafür, nun ist Wahlkampf, als sind wir nun dagegen. In Finnentrop kann man weder CDU=Heß noch SPD wählen!
23:45
Das Teil muss sofort da weg! Das hat an einer Grundschule nichts zu suchen. Welcher Trottel hat den Mast dahin gesetzt. Seit ihr in Finnentrop noch ganz klar bei Verstand. Alle Empfehlungen raten von Mobilfunksendestationen an Schulen, Kindergärten etc. ab. Die Schuldigen bitte aus der Stadt treiben!
Wer gibt denn schriftlich, daß das ungefährlich ist?