Sparkasse ALK selbstbewusst

Die Sparkassenvorstände Heinz-Jörg Reichmann (zweiter von rechts) und Bernd Schablowski (links) mit Mitarbeitern in Attendorn.
Die Sparkassenvorstände Heinz-Jörg Reichmann (zweiter von rechts) und Bernd Schablowski (links) mit Mitarbeitern in Attendorn.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Aus einer Position der Stärke will die Sparkasse ALK die Herausforderungen der digitalen Zukunft angehen.

Attendorn/Lennestadt..  Für die Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem war 2014 ein gutes, durch Zuwächse gekennzeichnetes Geschäftsjahr. Das berichteten die Vorstände Heinz-Jörg Reichmann und Bernd Schablowski bei der Bilanz-Pressekonferenz. Das bedeutet aber nicht, dass man sich auf dem Erreichten ausruhen will.

„Mit dem Masterplan 1.0 haben wir es in drei Jahren geschafft, die Fehlentwicklungen der Vergangenheit zu korrigieren. Wir konnten schneller als erwartet zu vergleichbaren Sparkassen in Westfalen-Lippe aufschließen“, so der Vorstandsvorsitzende Reichmann.

Fast überall Zuwächse

Das dokumentieren Zahlen wie ein Kundengeschäftsvolumen von 1,6 Milliarden Euro, eine durchschnittliche Bilanzsumme von 1,2 Milliarden Euro und ein Bilanzgewinn von 933 00 Euro, was einer Steigerung von 5,6 Prozent entspricht. Trotz der Niedrigzinsphase stieg der Zinsüberschuss um 4,6 Prozent auf rund 25 Millionen Euro an und auch der Provisionsüberschuss stieg um 5,2 Prozent auf gut sieben Millionen Euro. Getragen von der Baufinanzierung, die knapp die Hälfte aller gewährten Kredite ausmacht, beträgt das Gesamt-Kreditvolumen 560 Millionen Euro. Mit einem Minus von 11,4 Prozent gingen die Kundeneinlagen allerdings deutlich auf knapp 815 Millionen Euro zurück.

„Jetzt können wir als Marktführer aus einer Position der Stärke handeln“, so Reichmann. Im Zentrum dieses Handelns wird in den nächsten Jahren das „Aufholen des Nachholbedarfs in der digitalen Welt“ stehen, wo man seinen Kunden „den roten Sparkassen-Teppich ausrollen“ will.

Investiert will man weiterhin in die Qualifizierung der derzeit 215 Mitarbeiter, deren Zahl allerdings langsam und sozialverträglich leicht abgebaut werden sollen.

Keine Hoffnung auf steigende Zinsen Kann Heinz-Jörg Reichmann seinen Kunden machen. Er rät dazu, Geldanlagen gemäß den eigenen Bedürfnissen breit aufzustellen und dabei auch den Aktienmarkt nicht aus den Augen zu lassen.