„Sparen mit Herz“ wird zum Riesenerfolg

Die Vertreter der Volksbank und der Hospizdienste freuen sich über die hohe Spendensumme in Höhe von 13000 Euro.
Die Vertreter der Volksbank und der Hospizdienste freuen sich über die hohe Spendensumme in Höhe von 13000 Euro.
Foto: Nicole Voss

Lennestadt..  Das Förderprojekt „Sparen mit Herz“, das die Volksbank Bigge-Lenne im Oktober und November vergangenen Jahres anbot, war ein voller Erfolg und brachte den Hospizdiensten im Kreis Olpe und im Hochsauerlandkreis Spenden in Höhe von insgesamt 13.000 Euro ein.

Die Spenden an die Hospize und Hospizdienste wurden anteilig der Anlagesummen verteilt. An der Spitze steh die Hospizinnitiative Hallenberg/Winterberg mit 5000 Euro (Anlagesumme: zwei Millionen Euro), gefolgt vom Hospizverein Schmallenberg mit 4000 Euro (Anlagesumme: 1,6 Millionen Euro,) sowie dem Hospiz zur Heiligen Elisabeth in Altenhundem und dem Hospizdienst „Camino“ Attendorn mit jeweils 2000 Euro (Anlagesumme je 800.000 Euro).

Inmitten der strahlenden Gesichter, die sich über die Zuwendungen freute sagte Michael Griese, Vorstandsmitglied: „Für uns ist das Ergebnis mehr als erfreulich. Die Volksbank Bigge-Lenne leistet gerne diesen Beitrag zur Förderung des sozialen Engagements. Andererseits ist das überdurchschnittliche Anlagevolumen auch ein Vertrauensbeweis unserer Kunden.“ Bei dem Projekt „Sparen mit Herz“ habe der Benefizbonus sicherlich die Anlageentscheidung mit beeinflusst. Martin Schäfer, Geschäftsführer des Hospizvereins zur Heiligen Elisabeth sagte: „In Zeiten, in denen mit Geldanlagen nichts mehr zu erwirtschaften ist, ist das ein Riesenbetrag. Die Hospiz- und die Palliativbewegung sind Bürgerbewegungen.“

100 Euro pro Gast und Tag

Alfons Heimes, stellvertretender Vorsitzender des Hospizvereins, blickte kurz zurück in die Geschichte des 1990 gegründeten Trägervereins und des 1991 eröffneten ersten Hospizes im ländlichen Raum und sagte, dass es eine große und eine schwere Aufgabe sei ein Hospiz zu führen. 100 Euro pro Gast und Tag müssen aus Spenden finanziert werden. „Es ist erstaunlich, dass es über einen so langen Zeitraum funktioniert hat. Das geht nur, wenn sich die Bürger mit der Einrichtung identifizieren“, so Alfons Heimes der betonte, dass sich die Gäste, im Hospiz wie in einem Fünf-Sterne Hotel fühlten, in dem ihnen jeder Wunsch von den Lippen abgelesen werde. „Danke an alle, die uns finanziell und ideell unterstützen“, so Heimes.

Die Vertreter der Volksbank, Michael Griese, Andreas Ermecke und Frank Segref hoben hervor, dass dem Geldinstitut das soziale und caritative Sponsoring am Herzen liege und sie auf eine lange Zusammenarbeit mit dem Hospiz zurückblicken. Es sei eine sinnvolle Bewegung in schweren Zeiten zusammen zu stehen.