Smily kids helfen seit 1996

Smily kids
Smily kids
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Mit ihrem Einsatz für Kinder von suchtkranken Eltern nehmen die Smily kids rund um Gründerin Christa Gattwinkel aus Kirchhundem am Kinderrechtspreis teil.

Kirchhundem..  Den Satz „Mein Kind hat nichts gemerkt!“ kennt Christa Gattwikel nur zu gut, aber sie weiß genau, dass das nicht stimmt. Wenn die Eltern an einer Suchterkrankung leiden, dann wissen viele Kinder sehr genau, das etwas nicht stimmt. In Deutschland sind es etwas 2,65 Millionen Kinder, die mit suchtkranken Eltern aufwachsen. Und in vielen Fällen beginnt für die Kinder hier eine lange Leidensgeschichte: Ein Drittel wird in der Folge selbst abhängig, ein weiteres Drittel erkrankt psychische.

Hilfe ist dringend notwendig, doch die Präventionsmaßnahmen, die 2003 vom Bundesgesundheitsministerium beschlossen wurden, werden kaum umgesetzt.

Seit 1996 Hilfe für Kinder

Hilfe bieten zumeist ehrenamtliche Angebote, dazu zählt auch die Aktion „Smily Kids“, die von Christa Gattwinkel aus Kirchhundem ins Leben gerufen wurde. Bereits 1996 gründete sie die erste Gruppe für Kinder von Suchtkranken.

Bei den Treffen werden die Kinder und Eltern getrennt betreut und können sich dabei über ihre Sorgen und Ängste austauschen. Anschließend können sie gemeinsam basteln und malen.

Den Namen „Smily Kids“ haben die Kinder der Gruppe selbst gegeben. Für sie ist es wichtig, dass sie schon Hilfe bekommen, bevor sich schwerwiegende Folgeschäden einstellen.

Christa Gattwinkel wurde bereits mehrfach für ihr soziales Engagement ausgezeichnet, am 21. Februar ist sie mit den Smily Kids zur Verleihung des Kinderrechte-Preises nach Lippstadt eingeladen. Der Preisträger, swird erst an dem Abend bekannt gegeben, aber das ist auch nicht Entscheidende. Wichtiger ist die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, denn es gibt bei der Unterstützung von Kindern suchtkranker Eltern noch viel Nachholbedarf.