Singen macht Kempers Werks-Chor glücklich

Olpe..  „Singen macht glücklich“ heißt der Wettbewerb, mit dem der Westdeutsche Rundfunk Chören aus ganz Nordrhein-Westfalen eine Plattform bieten will, sich öffentlich zu präsentieren und ein Siegertreppchen zu erklimmen.

Über 300 ganz unterschiedliche Chöre waren dem Ruf gefolgt - darunter auch ein Ensemble aus dem Kreis Olpe - der in heimischen Chorkreisen bestens bekannte Werks-Chor der „Gebrüder Kemper“. Der machte sich mit der Teilnahme quasi ein nachträgliches Jubiläums-Geschenk, denn 2014 durfte der Chor sein 25-Jähriges feiern.

Zuschauer können abstimmen

„Wir freuen uns riesig, unsere gesangsmäßig so starke Region Südwestfalen hier vertreten zu können“, strahlte Chorvorsitzender Klaus-Peter Bröcher im Gespräch mit unserer Zeitung. Und Grund zur Freude hatten der Vorsitzende und seine 22 singenden Mitstreiter noch aus einem ganz anderen Grund: Trotz der zahlenmäßig starken Konkurrenz schaffte der Kemper-Chor die erste Hürde und gehört zu den 10 Finalisten, also den 10 Besten aus über 300. Eine reife Leistung. Ab heute bis zum 24. April werden diese 10 Besten in Funk und Fernsehen einzeln vorgestellt, können um die Stimmen der Zuschauer werben. Denn die haben die Gelegenheit, sich ihren ganz persönlichen Favoriten auszugucken und für ihn online zu stimmen. Klaus-Peter Bröcher schlägt schon mal die Werbetrommel: „Wir werden am Dienstag, 21. April, zu sehen sein“ - im WDR-Fernsehen „daheim und unterwegs“ - Sendezeit:16.15 bis 18 Uhr.

Alle am Wettbewerb interessierten Zuschauer und Freunde der teilnehmenden Chöre können bis zum 30. April an erwähnter Online-Abstimmung teilnehmen.

Die drei Chöre mit den meisten Online-Stimmen qualifizieren sich für das große Finale, das am Freitag, 8. Mai, in den Flottmann-Hallen in Herne stattfindet. Während der Sendung (live im WDR-Fernsehen, bei WDR 3 und im Netz) können die Zuschauer dann wieder entscheiden, welcher Chor ihnen am besten gefallen hat. Und erst dann darf der endgültige Sieger von „Singen macht glücklich“ jubeln - frei nach dem Motto „Siegen macht glücklich“. Vielleicht ja einer aus dem Kreis Olpe namens „Kemper“.

Erfolge nicht ungewohnt

Die Frage, wie der Chor denn auf den Wettbewerb aufmerksam geworden sei, kann Bröcher sofort beantworten: „Einer unserer Sänger hat auf der Fahrt zur Arbeit im Radio davon gehört.“ Aus der Idee wurde Ernst:

Alle Chöre mussten sich bis zum 6. Februar mit einem eigenen Video präsentieren. Bröcher: „Normalerweise proben wir in der Firmen-Verwaltung, doch für das Video haben wir eigens eine Probe in die Werkshalle verlegt.“

Janik und Luca Fischbach aus Oberveischede waren zur Stelle und filmten die Gesangskünste unter der Leitung des Dirigenten Hubertus Schönauer - übrigens ein „Mann der ersten Stunde“, wie Bröcher aufklärt: „Der Hubertus macht das schon, so lange es uns gibt.“

Die Kemper-Sänger müssen jedenfalls bei der Fachjury den „richtigen Ton“ getroffen haben. Was nicht wirklich verwundert, denn bei verschiedenen Chorwettbewerben konnte der Olper Werks-Chor bereits so manchen Erfolg verbuchen.