Sim-Hase unterstützt Hilfsprojekte der Familie Simon aus Elspe in Indien

Lennestadt..  Im Jahre 1995 riefen Christa und Karl-Josef Simon aus Elspe durch ihren Kontakt zu den Nonnen der „Töchter Mariens“, die ihren Dienst im Elsper Altenheim verrichteten, die Indienhilfe Simon ins Hilfe. Sie begannen, Paten für Dalit-Kinder (die Kastenlosen, Unberührbaren, die von der Gesellschaft Gemiedenen) zu ermitteln. Die Zahl der so unterstützen Mädchen und Jungen ist inzwischen auf 192 angewachsen. Einer der Paten ist seit sechs Jahren Jörg Tröster aus Oedingen. Der Bäckermeister wollte jetzt einen zusätzlichen Beitrag zu den Hilfsprojekten leisten: „Bis Ostern bieten wir in unseren 15 Filialen den Sim-Hasen an, der komplett in Handarbeit hergestellt wird.“

Pro Schlappohr-Hase 20 Cent Spende

20 Cent pro Schlappohr-Hase gehen an die Indienhilfe. Man hofft auf einen großen „Endspurt“ und ein tolles Spendenergebnis. Tröster: „Dabei ist das Vetrauen zu den Simons riesengroß. Ich weiß, bei ihnen kommt jeder Cent bei den Kindern in Indien an, wird darüber hinaus auch in die ambulante Krankenstation, Schulungsräume für Frauen und Jugendliche in Santosh Nager oder in die 2011 errichtete Klinik in Vadanallur gesteckt.“

„Mit 20 Euro im Monat können wir die Rundumversorgung eines Kindes gewährleisten“, macht Christa Simon deutlich. Damit können Schulgeld, Arzt, Medikamente, Kleidung usw. bezahlt werden, es bleibt sogar ein Rest für die Familie des Kindes. Penibel verwaltet wird das Patengeld von den Töchtern Mariens. Die Simons waren zuletzt im Januar in Indien. Vieles haben sie schon erreicht, noch mehr gibt es zu tun. Wer mehr über die Projekte wissen möchte: 02721/3560.