Segel aus Metall ziert Kreisverkehr bei Sondern

Sondern..  Zwei Jahre hat es von der Idee, die Mittelinsel des Kreisverkehrs im Verlauf der Landstraße 512 von Olpe nach Attendorn bei Sondern mit einer Skulptur zu schmücken, bis zu ihrer Realisierung gedauert. Gestern wurde das vier Meter hohe Segel aus durchbrochenem Metall in der Mitte des Kreisverkehrs „gehisst“.

Es ist zugleich die letzte Skulptur, die auf offener Strecke in einem Kreisverkehr errichtet wurde. Neue Vorschriften, die kurz nach der Genehmigung durch die Regionalniederlassung Siegen des Landesbetriebs Straßen NRW in Kraft traten, verbieten das aus Gründen des Gefährdungsschutzes. Nur innerorts sind Skulpturen weiterhin zulässig.

Bürokratische Hürden

Bis die von Wolfgang Keseberg und Nicole Schmelzer ersonnene und von der Personenschifffahrt Biggesee und der Lux-Werft finanzierte Skulptur realisiert werden konnte, waren etliche bürokratische Hürden zu überwinden. Nach ersten Gesprächen mit der Stadt Olpe, die den Kontakt zu Straßen NRW herstellte, entstanden Zeichnungen und Statiken für die Skulptur und deren Fundament, die mit Plänen und Bauantrag einen dicken Ordner füllen.

Nachdem geklärt war, dass die Personenschifffahrt mit der Lux-Werft zwar die Kosten im fünfstelligen Bereich tragen und die Mittelinsel des Kreisverkehrs künftig auch pflegen, aber nur mit einem auf eine Schiffssilouhette und den Schriftzug Biggesee „reduzierten Logo“ auf der Skulptur erscheinen darf, konnte vor Weihnachten das Fundament gegossen und gestern die Skulptur aufgestellt werden. Das Schiffs- und das Logo „Natur-Erlebnis Bigge-Listersee“ werden noch angebracht.