Schnüren und marschieren

Was letztens alles so gewesen,
das lässt sich nun in Versen lesen.


Als Höhlenkäse liegt er vorn,
der Käse „Made in Attendorn“.
Vom Käsemeister hergestellt
geht „Atta-Käse“ um die Welt.
Nah bei dem Gasthof „Himmelreich“
da liegt die Käserei sogleich.
Käse mit Pfeffer und mit Kümmel,
für Käsefreunde wohl der „Himmel“,
die reifen in der Atta-Höhle,
weitab von jeder Menschenseele.


Windräder auf der Hohen Bracht!
Wie man das managt, wie man’s macht,
zeigt „Wald und Holz“, Landesbetrieb.
Per Internet man Werbung trieb.
Man fragt, was haben Investoren
denn auf der Hohen Bracht verloren?
Vorbei am Kreis, an den Gemeinden
macht „Wald und Holz“ sich nun zu Feinden.
Kreis kämpfe hart und bleib dir treu,
die Hohe Bracht halt windradfrei!

Helios-Konzern gab jetzt bekannt,
nimmt 4,5 Mio. in die Hand.
Damit, so hat man annonciert
wird Attendorn modernisiert.
„Ne Notaufnahme, Herzlabor
für Patienten mehr Komfort,
auch Brandmeldung jetzt jederzeit,
und mehr Parkfläche steht bereit.

Parkraum in Sonderns Bahnbereich
wird „plattgemacht“, doch dann sogleich
entsteht im Ortsteil Hanemicke
ein Großparkplatz, der schließt die Lücke.
250 Plätze gar
bietet der neue Parkplatz dar.
Zum See, zum Schiff ist unbenommen
ein weiter Weg hinzugekommen,
den muss ein jeder akzeptieren,
drum Schuhe schnüren und marschieren!


Sowohl SI und HSK
sind bei der Maßnahme ganz „nah“.
Wisente sollen sich nicht quälen
und keine Baumrinde mehr schälen.
So wurde kürzlich unverhohlen
‘ne „Wunderpille“, stracks aus Polen
als Ergänzungsnahrung eingesetzt.
Auf den Erfolg, da hofft man jetzt.
Klappt es, dann ist die Streiterei
der Kontrahenten wohl vorbei.


Sonnenfinsternis, Sofi genannt
erlebte man wohl hierzuland
nur auf Bergen und auf Höhen.
In Tälern war sie nicht zu sehen.
Nur trüb und neblig war es oft.
Wer klare Sicht sich hat erhofft’,
der war in Heinsberg und in Heid
am rechten Ort zur rechten Zeit.
Da hat der Blick sich dann gelohnt,
denn vor der Sonne stand der Mond.

Klaus Feldmann geht jetzt bald von Bord.
Ein „Urgestein“ geht da dann fort.
In Rüblinghausen wohl zig Jahr’
er in der ersten Reihe war.
Ob Fußballclub, Schützenverein,
stets brachte er sich selbstlos ein.
War Vorstand, Ortsvorsteher lange,
vertrat stets seines Orts Belange.
Nun nimmt er Abschied, tritt zurück.
Sein Wirken war ein großes Glück.


Das war es wieder hier und heute.
Bis nächste Woche, liebe Leute. Ot