Ruhig, gutmütig und Schützenkönig

Bernd Pape, flankiert von seinen Brüdern und Königsoffizieren Günther und Uli Pape, regiert die Schützen in Finnentop
Bernd Pape, flankiert von seinen Brüdern und Königsoffizieren Günther und Uli Pape, regiert die Schützen in Finnentop
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Das frisch gekrönte Oberhaupt des Bürgerschützenvereins blieb seiner Linie treu. „Ich habe jetzt ein Jahr Zeit, eine Königin zu suchen.“ Ruhig, gutmütig und eine treue Seele: Bernd Pape geht als eingefleischter Junggeselle in das Regentenjahr

Finnentrop..  Es war heiß, der Schweiß floss in Strömen, während der Festzüge gehörte Mineralwasser zur Standartausrüstung. Doch das machte den Finnentropern nichts aus; die Schützen feierten ein fröhliches Fest.

In aller Ruhe

Auch das frisch gekrönte Oberhaupt des Bürgerschützenvereins blieb nach der Königsproklamation seiner Linie treu. „Ich habe jetzt ein Jahr Zeit, eine Königin zu suchen. Ich kann mir also Ruhe antun, und beim Kreisschützenfest in Helden fällt das sowieso keinen auf, das ich alleine marschiere.“ Ruhig, gutmütig und eine treue Seele: Bernd Pape geht als eingefleischter Junggeselle in das Regentenjahr. Der 56 -jährige Anlagenbetreuer der Firma Thyssen kann dabei auf guten Familienzusammenhalt bauen. Seine Brüder Uli und Günther wachen als Königsoffiziere über das Wohl des neuen Schützenkönigs. „Vor 15 Jahren war mein Bruder Uli Schützenkönig und ich Königsoffizier. Jetzt haben wir die Rollen getauscht.“ Bernd Pape hatte zuvor unter der Vogelstange mit Jörg Schäfers und Mario Weichhold zwei erbitternde Gegner. Mit dem 68. Schuss zerlegte der Mann von den Wasserfreunden Finnentrop den hölzernen Aar in seine Grundteile.

Vertauschte Rollen

Nach (un)bestätigten Meldungen war es Gerd Baier, der Bernd Pape kurz vor dem Fest nachhaltig an die Vorteile eines Schützenkönigs erinnerte. Auch zum Auftakt des Schützenfestes war der 68. Schuss das Maß aller Dinge: Kevin Mennekes (21) ballerte sich in die Würde des Jungschützenkönigs und erkor Christina Plaßmann aus Plettenberg zur Mitregentin. Novum am Rande: Die neuen Könige gehören wie die Regenten des Vorjahres den „Maiböcken“ an, die ihre Fahne gut sichtbar unter der Decke der Schützenhalle platziert hatten. Ein gut gelaunter Sebastian Hatzfeld blickte derweil glücklich auf das Geschehen zurück.

Der 38-jährige Lehrer hatte das Amt des Vorsitzenden im März von Bernhard Sieler übernommen und führte die Schützen somit erstmalig als Chef durch die drei Festtage. „Es ist alles gut gelaufen und die Stimmung war gut. Wir haben eine gute Truppe, die hervorragend zusammenhält. Wir sind die Arbeit angegangen und dabei hat ein jeder von uns gute Arbeit geleistet.“ mt