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Rotkreuzhelfer froh über ruhigen Karnevalseinsatz

23.02.2012 | 16:44 Uhr
Rotkreuzhelfer froh über ruhigen Karnevalseinsatz
Rund 30 Rotkreuzhelfer waren alleine beim Attendorner Veilchendienstagszug im Einsatz.

Attendorn.   Während der Karnevalstage waren die Rotkreuzler aus Attendorn bei nahezu allen Veranstaltungen der Karnevalsgesellschaft Attendorn präsent, um im Ernstfall schnellstmöglich Hilfe zu leisten

Während der Karnevalstage waren die Rotkreuzler aus Attendorn bei nahezu allen Veranstaltungen der Karnevalsgesellschaft Attendorn präsent, um im Ernstfall schnellstmöglich Hilfe zu leisten.

Nach der Herrensitzung ging es mit der Kindersitzung am vergangenen Samstag, bei der die Stadthalle fest in der Hand des karnevalistischen Nachwuchses war, weiter. Eine weitere Großveranstaltung war die Prunksitzung am Großsonntag in der Stadthalle Attendorn. Das DRK stand mit fünf Helfern parat, aber auch auf der Bühne stand ein Rotkreuzler im Rampenlicht: Dieter Auert, 1972 Prinz Karneval und langjähriges Rotkreuz-Mitglied, wurde als 40-jähriger Jubelprinz der KG Attendorn gefeiert. Der DRK-Ortsverein Attendorn ließ es sich deshalb natürlich nicht nehmen, ihm im Rahmen der traditionellen Prinzengratulation zu gratulieren. Die Rotkreuzler hatten aber auch ein kleines Präsent für den amtierenden I. (Potthoff) im Gepäck und wünschten ihm eine tolle Karnevalssession.

Die Einsatzhöhepunkte für die Rotkreuzler an den Karnevalstagen waren der Kinderumzug am Rosenmontag, bei dem knapp 700 Zugteilnehmer und Nachwuchskarnevalisten bei perfektem Karnevalswetter für ein farbenfrohes Bild in unserer Stadt sorgten, und der große Veilchendienstagsumzug.

Beim Veilchendienstagszug zogen mit 26 Großwagen und 58 Fußgruppen insgesamt mehr als 1 750 Zugteilnehmer durch die Straßen der Hansestadt, die von rund 30 000 begeisterten Besuchern gesäumt waren. Das Rote Kreuz war an diesem Tag mit rund 30 Helfern im Einsatz. Hierbei konnten die Attendorner Rotkreuzler auf Unterstützung aus den DRK-Ortsvereinen Olpe und Kirchhundem bauen, die neben Personal auch Fahrzeuge zur Verfügung stellten.

Neben einer „Mobilen Unfallhilfsstelle“, die auf dem Kirchplatz aufgebaut wurde, stellte das DRK mehrere Fußtrupps, die sich unter den Zuschauer verteilten, um schnellstmöglich bei eventuellen Vorfällen Hilfe leisten zu können. Darüber hinaus waren drei Krankentransportwagen (KTW) und zwei Rettungswagen (RTW) sowie ein Notarzt des DRK an verschiedenen Standorten in Attendorn postiert.

Zum Abschluss der närrischen Tage konnte Einsatzleiter Marco Steinrode eine überaus positive Bilanz ziehen: „Während der Saal-Veranstaltungen ist überhaupt nichts vorgefallen, was sanitätsdienstlich hätte versorgt werden müssen, und am Veilchendienstag mussten lediglich sechs Einsätze mit Transport eines Patienten zum Krankenhaus und einige kleine Bagatell-Verletzungen an der Mobilen Unfallhilfsstelle verbucht werden.“

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