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Ringlokschuppen in Finnentrop eingestürzt

08.02.2010 | 12:04 Uhr
Ringlokschuppen in Finnentrop eingestürzt

Finnentrop. Mit einem lauten Grollen stürzte am Samstagnachmittag um 15.15 Uhr das Dach des Ringlokschuppens am Ufer der Lenne unter den massiven Schneemassen ein. Verletzt wurde niemand.

Feuerwehr und Ordnungsamt vor Ort.

Das Dach des Ringlockschuppens am Ufer der Lenne ist eingestürzt. Verletzt wurde niemand, da das leer stehende Gebäude nach einem Teileinsturz von rund zehn Quadratmetern Dachhaut bereits tags zuvor gesperrt worden war.

„Das Gebäude war bereits am Freitag stark einsturzgefährdet. Nach einer Ortsbesichtigung haben wir uns sofort zu der Sperrung des Schuppens entschlossen", sagte Gregor Humpert von der Gemeinde Finnentrop, in deren Besitz sich das marode Gebäude befindet.

Keine Räumung der Dachfläche

Eine Räumung der Dachfläche war aufgrund des schlechten baulichen Zustandes nicht mehr möglich. „Der Pächter wurde umgehend schriftlich über die Sperrung informiert", berichtete Gregor Humpert am Samstag an der Einsatzstelle.

Beim Eintreffen des ersten Feuerwehrfahrzeuges stürzte im rechten Bereich noch eine letzte verbliebene Dachfläche ein. Für die alarmierten Löschgruppen Finnentrop und Bamenohl blieb allerdings nicht mehr zu tun, als die Fläche rund um den Schuppen weiträumig abzusperren.

Zeit für den Abrissbagger

Der Sachschaden lässt sich nicht genau beziffern. Dem angeschlagenen Gebäude, das 1874 erbaut, 1944 teilzerstört und bereits 1982 stillgelegt worden war, bleibt jetzt wohl nur noch der Abrissbagger.

Damit dürfte die Vision, das markante Gebäude einer zukunftsträchtigen Verwendung im Rahmen der Regionale 2013 zuzuführen, endgültig ausgeträumt sein. Das Schicksal des geschichtsträchtigen Zeitzeugen scheint damit unwiderruflich besiegelt zu sein.

Viele Schaulustige

Viele Schaulustige fragten sich angesichts der schwarzen Holzbalken, wann es denn in dem Lokschuppen mal gebrannt habe. Aber die rußgeschwärzten Trümmer sind nur die letzten Zeugen von vielen Jahrzehnten Dampflokomotiven-Betrieb. Auf Anordnung der Polizei wurde auch die benachbarte ehemalige Wagen-Ausbesserungshalle gesperrt.

WP


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