Respekt den Feuerwehren

Die jüngste Zeit recht fest im Blick
schau ich auf das Gescheh’n zurück.


Im Hundem- und im Lennetal
gibt man sich interkommunal.
Was spricht denn bitteschön dagegen,
wenn zwei Kommunen überlegen,
Dinge zu bündeln jetzt gemeinsam,
als sie zu schultern stur und einsam?
Die Kosten sind auch ein Aspekt
ein Sparpotenzial darinnen steckt.
Es gibt schon Beispiele genug,
selbst praktizieren, das ist klug.


Benolpes Ortsdurchfahrt wurd’ jetzt
in öffentlichen Blick gesetzt.
Die Bundesstraße durch den Ort
missbrauchen Raser immerfort.
Fußgänger, die die Straße queren,
seit längerem sich schon beschweren.
Zur Sicherheit ein Zebrastreifen
oder ‘ne Ampel würde „greifen“.
Ob das geschieht, „ja oder nee“
entscheidet Straßen-NRW.


Zwei Kinder mehr, so konnt’s gelingen
Erhalt der Schule in Ottfingen!
Die Eltern gaben kein „Pardon“,
traktierten BM Brüser schon.
Verglichen sich mit Rothemühle
als Argument für ihre Ziele.
Nun war’s geschafft, die Schule bleibt
und dazu werden einverleibt
auch Flüchtlingskinder, wie bekannt.
So hat die Schule dann Bestand.

IEnnest gibt’s den MGV,
der warb um Mitglieder recht schlau.
Bestritten wird das Argument:
„Musik ist nicht mein Element“.
„Ich kann nicht singen“, sei kein Grund,
so tat beim MGV man kund.
Der weitbekannte Meisterchor
sagt: „Vorsingen kommt hier nicht vor“.
Damit das Singen Freude bringt,
genügt ‘ne Probe. Ob’s gelingt?

Vor Jahresfrist beschrieb ich mal
viel Schützenbälle, Karneval.
Doch heut erwähn’ ich Feuerwehren,
die vielfach jene Menschen ehren,
die selbstlos schon seit vielen Jahren
vor Unheil, Schäden uns bewahren.
Deshalb bekenn’ ich frei und frank,
Respekt euch allen, vielen Dank!

Nur grad einmal zwanzig Prozent der Schüler das Wort „Auschwitz“ kennt.
Wird da in unsern Lehranstalten
deutsches Vergeh’n zurückgehalten?
Zwei Attendorner Klassen jetzt
besuchten Auschwitz, war’n entsetzt.
Sie realisierten ganz hautnah,
was an Verbrechen dort geschah.
Drauf sollten Schulen vorbereiten,
viel wichtiger als Skifreizeiten!

Das war es wieder hier und heute.
Bis nächste Woche, liebe Leute.