Angriffe
Rehe von Hunden zu Tode gehetzt
10.03.2010 | 22:05 Uhr 2010-03-10T22:05:00+0100
Neu-Listernohl. Aloys Hesse ist entsetzt, aber auch wütend. Anfang der Woche fand der Jäger in seinem Revier bei Neu-Listernohl ein Reh, offensichtlich angegriffen von Hunden. "Das ist schon das dritte Reh innerhalb der vergangenen drei Wochen", sagt er.
Die durch den Winter stark geschwächten Rehe scheinen immer wieder Opfer von nicht angeleinten Hunden zu werden. "Die Hundebesitzer wissen gar nicht, was sie den Tieren antun, wenn sie jetzt ihre Hunde frei laufen lassen und die ein Reh hetzen", ärgert sich Aloys Hesse aus dem Kreis Olpe.
Dem Tode geweiht
Wenn die geschwächten Tiere gejagt würden, seien sie dem Tode geweiht. Oftmals würden die Tiere schon nach wenigen Metern zusammenbrechen. Zurzeit werden die Rehe gefüttert, damit sie über den Winter kommen. „Ihnen fehlt die Kraft und bei dem Schnee brechen sie auf der Flucht oftmals mit ihren schmalen Füßen in die Schneedecke ein, so dass sie auch nicht so schnell sind wie normal”, sagt Aloys Hesse.
Wie schwach die Rehe sind, das konnte auch Jäger Benedikt Steinberg erleben. "Als ich zur Fütterung fahren wollte, brach ein Reh kurz vor meinem Fahrzeug zusammen. Ich habe etwas Futter ausgelegt und mich entfernt. Am nächsten Tag war es verschwunden. Wahrscheinlich ist es wieder etwas zu Kräften gekommen."
Leichte Beute
Für freilaufende Hunde im Eckenbachtal wäre es aber eine leichte Beute gewesen. Da hier wenig Zäune und Abgrenzungen sind, dringen die Hunde schnell in die Ruhezonen des Schalenwildes vor. "Eins der anderen Rehe ist von Hunden in einen Zaun gehetzt worden. Auch das Reh ist qualvoll verendet", so Benedikt Steinberg. "Dabei beißen die Hunde das Reh meistens nicht tot, sondern verletzen es nur schwer. Die Tiere verenden dann wirklich elendig über eine längeren Zeitraum." Daher bitten die Jäger und Revierbesitzer: Nehmen Sie die Hunde gerade jetzt an die Leine - zum Schutz der Rehe.
10:15
Immer diese Hundehasser und diese permanente Verallgemeinerung von Hundehaltern. Ist echt traurig. Hunde zu verbieten ist gleichzusetzen mit der Forderung, eine Tierart auszurotten. Der Hund hat von Natur aus das gleiche Recht, den Wald zu benutzen, wie Menschen, Rehe, Wildschweine, Füchse uvm.! Wer dem Wald und seinen Bewohnern aber am meisten Schaden zufügt, ist nicht der gelegentlich hetzende Hund, sondern der Mensch selbst. Radfahrer, Nordic-Walker, Wanderer, Jäger und andere Gruppierungen benehmen sich im Wald, als sei es ihr Wald. Dort entscheiden Menschen Jäger über die Berechtigung, welches Tier leben darf und welches nicht. Die Natur darf dort ihr Gleichgewicht nicht mehr selbst regeln, nur noch der Mensch und zwar so, wie es ihm beliebt. Radfahrer preschen ohne Rücksicht auf Verluste durch die Botanik, Nordic-Walker stochern wie blöde im Waldboden und zusammen mit den Wanderern bringen alle Müll in den Wald und schrecken mit ihrem Krach und flegelhaften Benehmen die Tiere auf. Dies schadet dem Wald mehr, als dass ein aus der freien Wildbahn verbanntes Tier, das sich ab und zu mal in seiner heimischen Umgebung austobt. Und nur die wenigsten sind davon gefährlich.
Das Problem in dieser Diskussion sind nur die Menschen. Es gibt genug Gesetze. Sich an die Regeln zu halten und sich der Risiken bewusst zu sein ist allerdings Sache eines jeden Einzelnen.
Es gibt Gesetze, dass das Telefonieren mit dem Handy beim Auto fahren verboten ist, wegen der hohen Unfallgefahr. Täglich sehe ich hunderte Autofahrer, die dagegen verstoßen und täglich passieren mehr Unfälle z.T. auch tödliche, als ein gefährlicher Hund einen Menschen beißt oder ein Wildtier hetzt.
Autofahrer fahren jährlich tausende Rehe an, die danach auch teilweise qualvoll verenden. Verbieten wir jetzt Autos in der Nähe von Waldgebieten?
Ein großer Teil der Motorradfahrer rasen verantwortungslos über Deutschlands Straßen, aber werden deshalb Motorräder verboten? Nein!
Also warum dann so einen hirnlosen Schwachsinn fordern, wie ein Tier im Wald verbieten, was dort sogar seine Wurzeln hat?
Also das Problem vernünftig lösen und anstatt allen Hundebesitzern mit Hass und Aggression zu begegnen, sollten lieber alle mit daran arbeiten, diesen auf friedliche und nette Art das notwendige Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln, dass die Hunde situationsbedingt richtig geführt werden und das die Hunde UND Hundebesitzer eine vernünftige Ausbildung haben, um in jeder Situation die volle Kontrolle zu haben. Als Hundetrainer weiß ich, dass dies geht.
16:06
...und für den Spruch: Hundebesitzer sind in der Regel primitive Leute sollte man Ihnen direkt einen vor den Kopf geben
14:51
@Biggeseebewohner???? Warum sollte ich/man neidisch auf Jäger sein????
Komische Antwort von Ihnen!
...und schiesswütig sind die trotzdem.....kenne mehrere von denen....
20:56
Es gibt wie immer viele Neider, die Jäger als schießwütige Leute dahinstellen. Aber Hundebesitzer sind in der Regel primitive Leute. Spricht man sie auf ihr Verhalten bzgl. Anleinpflicht an, erhält man böse Antworten.Mir sagte kürzlich ein Hundehalter der am Biggesee seinen Schäferhund frei laufen ließ, `halten sie ihre Fresse oder ich hetze den Hund auf sie`. Die Hundesteuer sollte massiv erhöht werde. Aber die Deutschen lieben Hunde mehr als >Kinder..
16:35
...mein Gott...einige Hundehasser hier unterwegs wa? Wenn Ihr so bedacht aufs Wild seid dann schafft die Jäger ab!!! Die knallen die Tiere im Wald aus lauter Schiessgeilheit ab...Danach wird der Bock totgesoffen Die Natur regelt das schon selbst, da werden keine Jäger benötigt (auch wenn die das immer so hinstellen!!)
13:43
Tja, ehrlichkeit und recht (*lol*) wer mich mißverstehen will, der tut es natürlich ... Im übrigen bin ich mir ziemlich sicher, dass wir zwei noch nie zusammen Schweine gehütet haben - daher bitte ich höflichst um die Anrede Sie. Soviel Zeit muß sein.
21:28
#60 von Hundehalter
Ich bin Dir gerene behilflich:
12:30 Uhr: Jugendliche haben zu leichten Zugang zu Waffen - bis jetzt 6 Kommentare. Reh von Hunden zu Tode gehetzt ... weit über 50 Kommentare ... Leute, also wirklich ... wischt euch mal den Schaum vom Mund und kümmert euch um echte Probleme ...
#55 von Klarabella, vor 8 Stunden
Hundehalter postet hierzu:
RAF, Waffenrecht, Amokläufe mit Hundehaufen oder toten Rehen in Zusammenhang bringen??????????????????
Was nimmst Du?
Muß aber gut sein.
und jetzt kommt meien Lesermeinung - aber Hundehalter kann keinen Zusammenhang erkennen.
Stimmt, ich lese Zusammenhänge und kann daraufhin einen Kommentar abgeben.
Das unterscheidet uns.
20:52
Ich bin Hundebesitzerin und schäme mich nicht dafür!!!!
Aber ich schäme mich für all die blödsinnigen Kommentare hier .
( Wer würde in solchen Foren wohl noch fertig gemacht werden wenn alle Hunde Kastriert würden und es irgendwann keine mehr geben würde, wie hier der tiefsinnige Vorschlag kam.
Vielleicht sind dann ja die Katzen
besitzer dran weil die Katzen ja Mäuse jagen und Mäuse sind genauso viel wert wie Katzen! Das mein ich ernst.
Also um zum Schluß zu kommen, es gibt Hunde ohne Jagdinstinkt und zwar MEINEN, es sei denn es würde ein Döner auf zwei Beinen durch den Wald laufen, aber dann würde sich ja nicht der Förster sondern der Besitzer vom Konakgrill beschweren.
Nun mal ernsthaft zu den Rehen die mir echt leid tun und ich finde Hunde die jagen gehören wirklich an die Leine oder von ihren Besitzern beschäftigt das sie garnicht auf die Idee kommen hinter einem Reh her zu jagen.
Schönen Abend noch!
19:12
*grins* Was hier so manch einer ablässt zeigt, warum es inzwischen ein Buch mit dem Titel Generation Doof gibt.
Letzten Endes...um einmal den lieben Herrn Kant zu zitieren: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ oder auch..Was Du nicht willst, dass man Dir tut, das füg auch keinem anderen zu!
Gegenseitige Rücksichtnahme scheint aber heute vielen Menschen fremd zu sein.
16:16
@ 59: RAF, Waffenrecht, Amokläufe mit Hundehaufen oder toten Rehen in Zusammenhang bringen??????????????????
Was nimmst Du?
Muß aber gut sein.