Radarwagen per E-Mail schicken

Kreis Olpe..  Der nächste Blitzmarathon steht vor der Tür. Die Geschwindigkeitsaktion, die in Nordrhein-Westfalen ihren Anfang nahm, findet am 16. April in 21 europäischen Ländern statt. Auch im Kreis Olpe wird die Polizei die Geschwindigkeiten an diesem Tag zwischen 6 und 24 Uhr überwachen.

Die Bevölkerung ist im Vorfeld aufgerufen, sich an der Auswahl der Messstellen zu beteiligen. Bürgerinnen und Bürger können aus einer Liste von 52 Kontrollstellen auswählen und ihren Favoriten per E-Mail an die Kreispolizeibehörde Olpe senden. Die Beteiligung ist ab sofort bis einschließlich 7. April möglich – aber nur per E-Mail.

52 Kontrollstellen

Die 52 Kontrollstellen, über die abgestimmt werden kann, und die Email-Adresse zum Blitzmarathon sind auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Olpe auf www.polizei.nrw.de/Olpe eingestellt. Die Messstellen sind mit einer automatischen E-Mail-Nachricht verlinkt. Nur ein kleiner Klick, schon hat man seine Wunsch-Messstelle gewählt.

Die 15 Kontrollstellen, die die meisten Stimmen erhalten, werden am 16. April berücksichtigt. Diese Messstellen werden nach der Auswertung rechtzeitig veröffentlicht. Überhöhte Geschwindigkeit gilt nach wie vor als der Killer Nr. 1 im Straßenverkehr. Noch immer passieren zu viele Verkehrsunfälle, die auf zu schnelles Fahren zurückzuführen sind. Die Polizei im Kreis Olpe beklagte im vergangenen Jahr zwei getötete und 482 zum Teil schwerverletzte Verkehrsteilnehmer. In der Vielzahl der Fälle war überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache.

Deshalb beteiligt sich auch die Kreispolizeibehörde wieder am Blitzmarathon. Jeder Tote und Verletzte im Straßenverkehr ist einer zu viel und bedeutet Leid und Trauer für die Menschen. Die Polizei wird daher die Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit weiter vorantreiben. Nicht mehr Knöllchen sind dabei das Ziel, sondern weniger Tote und Verletzte im Straßenverkehr. Das zeigt sich schon allein daran, dass die ausgewählten Messstellen am Tag des Blitzmarathons im Vorfeld veröffentlicht werden und die Bevölkerung an der Auswahl beteiligt wird. Die Polizei erhofft sich von der langfristig angelegten Sicherheitsstrategie ein Umdenken, damit die Zahl der Geschwindigkeitsunfälle mit schweren Folgen weiter gesenkt wird.