Querbeet durch alle Musikrichtungen

Am vergangenen Sonntag fand das erste eigene Konzert des Vocalensembles Stilmix mit den Gästen Thorsten Schmehr ( Flügel ), Gabriele Maier ( Violine ) und Ines Schmitz-Hertzberg ( Klarinette ) im Rivius-Gymnasium Attendorn statt.
Am vergangenen Sonntag fand das erste eigene Konzert des Vocalensembles Stilmix mit den Gästen Thorsten Schmehr ( Flügel ), Gabriele Maier ( Violine ) und Ines Schmitz-Hertzberg ( Klarinette ) im Rivius-Gymnasium Attendorn statt.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Am vergangenen Sonntag fand das erste eigene Konzert des Vocalensembles Stilmix mit den Gästen Thorsten Schmehr (Flügel), Gabriele Maier (Violine) und Ines Schmitz-Hertzberg (Klarinette) im Rivius-Gymnasium Attendorn statt.

Attendorn..  Am vergangenen Sonntag fand das erste eigene Konzert des Vocalensembles Stilmix mit den Gästen Thorsten Schmehr (Flügel), Gabriele Maier (Violine) und Ines Schmitz-Hertzberg (Klarinette) im Rivius-Gymnasium Attendorn statt. Trotz des sonnigen Wetters war die Aula sehr gut besucht.

Stilmix, die 10-köpfige Gruppe von Verwandten und Freunden mit derselben Leidenschaft, dem Singen, sang sich „querbeet“ unter der Leitung von Chordirektorin Tatiana Hundt durch alle Musikrichtungen. Dem romantischen Einstieg in den Nachmittag mit Stemning von Wilhelm Peterson-Berger folgte direkt mit Dis Train von Jester Hairston ein toller Gegenpart, welcher die Zuhörer zum Schmunzeln brachte. Nach der sanften französischen Hymne a`la nuit von J.P. Rameau spielten Thorsten Schmehr am Flügel und Ines Schmitz-Hertzberg an der Klarinette mit Ausencias von Astor Piazzolla ebenfalls ein wunderschönes, filigranes Stück, welches die Zuhörer begeisterte.

Vor der Pause, in der die Sänger und Sängerinnen Schnittchen zur besseren Verdauung der musikalischen Genüsse reichten, kamen drei klassische Stücke zu Gehör, unter anderem Il est belle et bon von Pierre Passereau. Dieses handelt von zwei Frauen, welche sich über ihre Männer unterhalten und wie fleißig diese sind. Die Zuhörer konnten leicht erraten, an welcher Stelle sich die Frauen über das „Hühner-Füttern“ ausließen. Gabriele Maier an der Violine und Thorsten Schmehr am Flügel spielten mit Salut d´amour ebenfalls ein französisches Stück, bevor mit 2 Liedern von J.Brahms an Klarinette und Flügel endgültig zur Pause gebeten wurde.

Genuss für die Ohren

Frisch gestärkt ging es danach zum flotteren Teil über mit Kuckuck nach einem Satz von Peter Schindler. Bei Kuckuck brachten die Sänger und Sängerinnen zudem noch ihre tänzerische und swingende Seite zum Ausdruck. Absolut unisono fing das Stück Shenandoah (American Folk Song ) an, um kraftvoll im Kanon zu enden – ein Genuss für die Ohren! Tänzerisch wurde es danach auch bei den drei Musikern mit Bay a glesele Mashke und Yosel, Yosel. Die Zuhörer wippten begeistert mit.

Den Abschluss des Konzertes machte Stilmix mit den Stücken Parkplatzregen von Oliver Gies, Porthmouth nach einem Arrangement von Carsten Gerlitz und mit Tage wie diese von den toten Hosen. Die Zuhörer waren nach der Zugabe einer Meinung – wer nicht in diesem Konzert war, hat etwas Tolles verpasst !