Projektchor ein Volltreffer

Der Projektchor, bestehend aus dem Kirchenchor an St. Clemens und interessierten Sängerinnen und Sängern aus der Region, unter der Leitung von Maurizio Quaremba mit den Blechbläsern des Musikvereins Drolsghagen und Organist Meinolf Schuppert begeisterte in einer nahezu voll besetzten St. Clemens-Kirche.
Der Projektchor, bestehend aus dem Kirchenchor an St. Clemens und interessierten Sängerinnen und Sängern aus der Region, unter der Leitung von Maurizio Quaremba mit den Blechbläsern des Musikvereins Drolsghagen und Organist Meinolf Schuppert begeisterte in einer nahezu voll besetzten St. Clemens-Kirche.
Foto: Valpertz, Klaus
Was wir bereits wissen
Drolshagener Versuch, Sängerinnen und Sänger aus Nachbardörfern zu gewinnen, ging auf.

Drolshagen..  Spätestens mit dem Schluss-Akkord stand in der St. Clemens-Kirche fest: Das Projekt war gelungen. Ein lang anhaltender Beifall aus einer fast voll besetzten Kirche krönte ein Konzert, das aus dem Alltagsgeschäft der Clemens-Sängerinnen und Sänger herausfiel.

Denn nicht nur die Kirchenchor-Akteure waren zur Projektchor-Teilnahme aufgerufen, sondern auch diejenigen Sängerinnen und Sänger aus Nachbar-Dörfern und Regionen, die ihre Vorliebe für modernere Chorliteratur gesanglich ausleben wollten.

Schöner Neben-Effekt

Anfang Februar hatte der Drolshagener Kirchenchor zum Mitmachen aufgerufen, und fast 20 Akteure aus der Region kamen: So aus dem Wendschen, aus Junkernhöh, Dumicke, Bühren, aber auch aus Hützemert, Schreibershof, aus Olpe und sogar aus Kirchveischede. Alle nahmen die Anfahrten für fast zehn Proben und das Konzert auf sich, um die ausgesuchten Werke von Karl Jenkins und John Rutter, aber auch von Anton Reintaler, Wolfram Menschlick und Wolfgang Fürlinger in begeisternden Stimmen-Klang zu verwandeln.

Kein Wunder, dass auch Chorvorsitzende Andrea Lütticke im Rückblick strahlte: „Das war eine runde Sache, ein schönes Erlebnis, bei dem sich auch unsere musikalischen Gäste sehr wohl gefühlt haben. Es hat einfach ungeheuer viel Spaß gemacht.“ Besonders freut den Chor, dass zwei der Projekt-Gäste daran denken, ganz bei der Stange zu bleiben.

Ein für den Dirigenten Maurizio Quaremba „schöner Neben-Effekt unseres Projekts.“ Aber nicht nur das behält Quaremba in positiver Erinnerung: „Mit den zusätzlichen Stimmen war es ein Chor mit fast 80 Aktiven.“ Eine solche Klang-Stärke könne man heutzutage durchaus als „traumhaft“ bezeichnen.

Applaus macht Mut

Gerade bei den Jenkins-Stücken „Healing Light“ und dem weltbekannten „Cantate Domino“ habe er die „unheimliche Begeisterungsfähigkeit“ des Chores gespürt. Quaremba: „Das macht einen als Musiker sehr zufrieden.“ Der „lang anhaltende Applaus macht Mut, eine solche Aktion zu wiederholen“, zeigte sich der Dirigent für die nächsten Aufgaben bestärkt.

Dafür eignet sich wohl nichts besser als ein Jubiläum, und genau auf das müssen die Chormitglieder von ,St. Clemens’ nicht einmal lange warten. „Im nächsten Jahr“, so Quaremba, „feiern wir mit drei großen Veranstaltungen.“ Auch ein Projekt könne anlässlich dieser konzertanten Großereignisse wieder denkbar sein: „Dann aber sicherlich mit einem kompletten Werk“, wobei er eine Messe, ein Oratorium oder ein Requiem im Auge hat.

Dass es an Interessierten mangeln könnte - das braucht der Chor an St. Clemens kaum zu fürchten. Denn, so Vorsitzende Andrea Lütticke: „Alle haben versprochen, wieder zu kommen, wenn wir noch einmal einen solches Projekt starten.“

Festlicher Klang dank Posaunen, Trompeten und Orgel

Neben den Gesangs-Akteuren wirkte ein Blechbläser-Quartett des Feuerwehr-Musikzuges Drolshagen mit. Es spielten Thomas und Hartwig Harnischmacher (Posaune) sowie Henning Schulte und Marco Feldmann (Trompete). An der Orgel begleitete den Chor Meinolf Schuppert aus Bilstein.