Preis für das Lebenswerk von Bernward Arens

Wenden..  Die Winterfeier der St. Severinus-Schützenbruderschaft Wenden in der Aula des Konrad-Adenauer-Schulzentrums war für Majestäten, Offiziere, Vorstandsmitglieder und ihre Partnerinnen sowie Gäste der perfekte Auftakt in das 555-jährige Bestehensjahr der Bruderschaft. Besonders begrüßte der erste Brudermeister Andreas Schneider das Königspaar Georg und Monika Schröder, Kaiser Ansgar Kruse, Jungschützenkönigspaar Tobias Weingarten und Janina Burghaus, das Bezirkskönigspaar Matthias und Annette Melcher, das Bezirksprinzenpaar Patrick Kersting und Marie Solbach sowie Jubilare und verdiente Vereinsmitglieder.

Das Fundament der Bruderschaft

Bevor Andreas Schneider Urkunden und Nadeln überreichte, betonte er: „Würde man die St.-Severinus-Schützenbruderschaft mit einem Bauwerk vergleichen wollen, so müsste man euch als das Fundament bezeichnen. Die Schützenbruderschaft kann nur so stark sein wie ihre Mitglieder. So lange es solche Schützen gibt, wie ihr es seid, ist mir um unsere Bruderschaft nicht bange.“

Mit dem Fahenschwenkerorden des Bundes der Historischen Bruderschaften in Bronze wurden Maik Arens, Julian Clemens, Maximilian Kramer, Jan Melcher und Maximilian Stahl ausgezeichnet, die im Alter von 13 Jahren die Fahnenschwenkergruppe wieder aufleben ließen, die ein Aushängeschild der Schützenbruderschaft ist.

Den Offiziersdegen erhielt Frank Johannes Kersting. Der Ehrendegen der Schützenbruderschaft wurde Christof Eich überreicht. Große Ehre wurde auch Vogelbauer Thomas Koch und Offizier Michael Stahl zuteil. Die beiden verdienten Schützenbrüder wurden mit dem St. Severinus Ehrenschild ausgezeichnet.

Den Orden übergeben

Die Ehrung von Bernward Arens durch Diözesanbundesmeister Eberhard Banneyer mit dem Schulterband zum Sebastianus-Ehrenkreuz bezeichnete Andreas Schneider als „Ehrenpreis für sein Lebenswerk“. Bernward Arens trat 1956 in die Schützenbruderschaft und den Spielmannszug ein, übernahm drei Jahre später als erst 18-Jähriger den Tambourstab und leitete als Tambourmajor die Geschicke des Spielmannszuges. Von 1962 bis 1982 war er gleichzeitig Vorsitzender und bekleidete zudem von 1962 bis 1972 das Amt des Kassierers. In seinem Haus stellte Bernward Arens von 1970 bis 1982 einen Probenraum zur Verfügung und schulte die Mitglieder Anfang der 70er Jahre auf den Gebrauch von Noten um. Seit 1959 gehört er auch dem Offizierskorps der Schützenbruderschaft an, engagierte sich von 1973 bis 1989 im geschäftsführenden Vorstand errang 1984 die Königswürde.

Im Anschluss erklärte Majestät Georg Schröder, wie schwer die Auswahl des Königsordens zwischen einem weltlichen, regionalen und einem Fußballmotiv gefallen sei. Nun ziert eine Abbildung der restaurierten Fahne den Mittelpunkt des silbernen Schmuckstücks.