Pfandflaschen gesammelt und Geld gespendet

Kommunionkinder und Eltern aus Meggen, Maumke und Halberbracht
Kommunionkinder und Eltern aus Meggen, Maumke und Halberbracht
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Insgesamt 49 Kommunionkinder und Eltern aus Meggen, Maumke und Halberbracht versammelten sich am Bahnhof, um den Zug in Richtung Aachen zu besteigen.

Lennestadt.. Es war ein langer Tag, bereits morgens um 8 Uhr versammelten sich insgesamt 49 Kommunionkinder und Eltern aus Meggen, Maumke und Halberbracht am Bahnhof, um den Zug in Richtung Aachen zu besteigen. Ziel war das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, das in jedem Jahr in der Fastenzeit in besonderer Weise zu Spenden für Menschen in Not aufruft.

Im Gepäck hatten die Kinder einen Scheck in Großformat, der den stolzen Betrag von 951,88 Euro auswies. Dieses Geld hatten die Kinder an einem Samstag im März durch eine ganz besondere Aktion aufgebracht. Frühmorgens schwärmten sie aus, um Pfandflaschen einzusammeln und in Bargeld umzusetzen. Andere bastelten und werkelten, um ihre Kunstwerke an die sonntäglichen Kirchenbesucher zu verkaufen. Wieder andere bewiesen sich als Köche und bereiteten philippinische Köstlichkeiten zu.

Hochinteressant war der Besuch bei Misereor . Mitarbeiter des Hilfswerkes empfingen die jungen Gäste und bedankten sich für das Engagement

Dann nahmen sie sich Zeit, um auf kindgerechte Weise zu erklären, wo und in welcher Weise die Spenden die Betroffenen erreichen. „Hilfe zur Selbsthilfe“ war dabei das Stichwort, das immer wieder auftauchte. In diesem Jahr werden besonders Projekte auf den Philippinen unterstützt, einem Staat mit über 7000 Inseln, der in der letzten Zeit durch mehrere schwere Sturmfluten heimgesucht wurde.

Der Besuch in Aachen endete für mit einer einstündigen Führung durch den Dom, der die Kinder mit hohem Interesse gebannt folgten und die Domführer mit Fragen löcherten.

Nach dreistündiger Zugfahrt erreichten alle hundemüde aber beeindruckt von einem ereignisreichen Tag den heimatlichen Bahnhof.