Peter Brüser geht von Bord des Narrenschiffes

Die mitgliederstärkste Gruppe beim Rosenmontagszug in Schönau waren die Blauen Funken.
Die mitgliederstärkste Gruppe beim Rosenmontagszug in Schönau waren die Blauen Funken.
Foto: WP

Schönau..  Es war bitterkalt, als sich gestern Morgen die Fußgruppen und Wagen in Schönau formierten. Mutig zeigten sich die Jungschützen Ottfingen, die im Nationaldress mit kurzer Hose und kaltem Getränk auf ihrem imposanten Wagen standen. „Sterne ham wer vier, trinken tu’n wer Bier. Die Nummer 1 der Welt sind wir“, war ihr Motto zur Fußball-WM. Überhaupt: Der Nachwuchs war stark vertreten. Neben den Jungschützen aus Gerlingen und Ottfingen war auch die Dorfjugend Schönau mit von der Partie: „Die Piloten streiken mit Radau, heute mal durch Schönau helau.“ Auf ihrem Wagen hatten sie passend dazu einen Airbus A 320 gezimmert. „Das ist toll“, zollte Vorsitzender Thomas Dröscher dem Nachwuchs ein dickes Lob.

Krönender Abschluss

Angeführt wurde der Rosenmontagszug in Schönau traditionell vom Fanfarenzug Attendorn. „Die Kattfiller freuen sich, dass sie sich hier heute Warmlaufen können für ihren Zug morgen in Attendorn“, sagte Reinhard Jung. Für einen Hansestädter war statt Veilchendienstag schon am gestrigen Rosenmontag ein ganz besonderer Tag. Erwin Weil wurde 49 Jahre alt. Und vom Fanfarenzug gab es ein Geburtstagsständchen.

Einen „Bundeswehr-Kindergarten“ präsentierten die Schönauer Fründe auf ihrem Wagen. Stärkste Gruppe waren die Blauen Funken, die im 33. Jubiläumsjahr mit über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern als Schlümpfe daher kamen.

Geschäftsführer liegt flach

„Diese Session war genial. Ruhig, harmonisch und ein ganz tolles Programm. Bei der Prunksitzung waren diesmal sehr viele Mitglieder da. Die Leute haben mitgemacht. Das war klasse. Der Rosenmontagszug ist heute der krönende Abschluss“, meinte Karnevalverein-Chef Thomas Dröscher im Gespräch mit unserer Zeitung. Dabei musste man in den Reihen des Vereins über die tollen Tage auch einige gesundheitsbedingte Ausfälle verkraften. So hatte Geschäftsführer Christian Halbe nicht der närrische Bazillus, sondern ein Grippe-Virus flach gelegt, so dass er beim Rosenmontagszug nicht dabei sein konnte.

Bei seiner letzten Fahrt mit dem Narrenschiff verriet Bürgermeister Brüser, dass er mit komplettem Namen Peter Paul heißt. „Es war üblich zu meiner Zeit, dass der Name des Paten mit in den Vornamen kommt“, so Peter Paul Brüser.

Bei den Schönauer Narren geht der Focus schon jetzt in Richtung nächster Session: Es ist die 50.