Passable Quote bei Demografie-Umfrage
08.11.2011 | 16:38 Uhr 2011-11-08T16:38:00+0100
Attendorn.Der Demografiebeauftragte der Stadt Attendorn, Dezernent Martin Vollmert, übergab jetzt die Befragungsunterlagen an das Beratungsunternehmen „demographie lokal“.
Die Stadt Attendorn stellt sich den Herausforderungen des demografischen Wandels, den strukturellen Veränderungen in einer Gesellschaft, die weniger, älter und vielfältiger wird. Um neben Politik, Verwaltung und Bürgerschaft auch die sogenannten Schlüsselakteure umfassend und frühzeitig in diesen Prozess einzubinden, startete die Stadt Attendorn das Projekt mit einer Fragebogenaktion.
Der vom Beratungsunternehmen „demographie lokal“ erarbeitete und mit der Bertelsmann-Stiftung abgestimmte Fragenkatalog sollte Erkenntnisse darüber generieren, wo Handlungsbedarf gesehen wird, wo Potenziale geweckt werden können, wo Maßnahmen dringend geboten sind, welche Ziele verfolgt werden sollen, welche Ideen umzusetzen sind.
Von 299 versandten Fragebögen wurden nach zwischenzeitlicher Fristverlängerung 95 Exemplare ausgefüllt wieder eingereicht, was einer Rücklaufquote von 31 Prozent entspricht. „Wenn man dabei unterstellt, dass einige Schlüsselakteure/Vereine aufgrund ihrer satzungsmäßigen Zielsetzung vom demografischen Wandel in der Stadt Attendorn nicht unmittelbar betroffen sind, ist dies eine passable Größe“, so der Demografiebeauftragte der Stadt Attendorn Martin Vollmert.
Am 3. November wurden die Unterlagen an Kerstin Schmidt vom Beratungsunternehmen „demographie lokal“ übergeben. An dem Gespräch nahm auch Andrea Plaßmann als Ansprechpartnerin der Stadt Attendorn für das ehrenamtliche und bürgerschaftliche Engagement zur Unterstützung älterer und pflegebedürftiger Menschen teil.
Wie geht es weiter? Nach Sichtung und strukturierter Auswertung aller Fragebögen erfolgt eine Zusammenfassung der Umfrageergebnisse zu zentralen Aussagen.
Danach stehen Interviews mit den Vorsitzenden der im Rat der Stadt Attendorn vertretenen Parteien zur Erfassung deren Vorstellungen bezüglich der Gestaltung des demografischen Wandels an.
Den Baustein 1 abschließend werden der Stadt Attendorn ein Gesamtauswertungsbericht sowie Präsentationsunterlagen zur Verfügung gestellt. Danach folgen weitere Bausteine wie Workshops, Fachforen und die Erstellung eines Handlungskonzeptes.
„Wir befinden uns auf einem langen Weg, der jetzt angestoßen ist und der uns noch eine Weile begleiten wird mit dem Ziel einer positiven Gestaltung des demografischen Wandels zum Wohle der Bürger der Stadt Attendorn“, so Dezernent Martin Vollmert.
0mitdiskutieren