Parkraumkonzept für Fahrräder in Attendorn

Foto: FUNKE Foto Services

Attendorn..  Die Hansestadt Attendorn hat sich als Ziel gesetzt, den touristischen sowie den alltäglichen Radverkehr in Attendorn zu verbessern und zu stärken.

Da es in der Innenstadt kaum öffentliche Abstellmöglichkeiten für Fahrräder gibt, wurde ein Fahrrad-Parkraumkonzept entworfen, durch dessen Umsetzung zeitnah eine Verbesserung für Radfahrer und ein Anreiz geschaffen werden soll, mit dem Fahrrad in die Innenstadt zu fahren, dort zu verweilen, einzukaufen oder um andere Angelegenheiten zu erledigen, also die Nutzung des Fahrrades im Alltag attraktiver gemacht werden.

Das kurzfristige Fahrrad-Parkraumkonzept sieht vor, an sechs zusätzlichen Standorten Abstellmöglichkeiten für Radfahrer zu schaffen sowie zwei vorhandene Standorte zu verbessern. Als Art der Abstellmöglichkeit sollen sogenannte „Anlehnbügel“ installiert werden.

Durch die Stadt „stromern“

Außerdem werden zusätzliche Lademöglichkeiten für E-Bikes/Pedelecs geschaffen. Zu der bestehenden Möglichkeit, in der Tourist-Information Akkus aufladen zu lassen, soll eine weitere kostenlose und bewachte Lademöglichkeit im Südsauerlandmuseum entstehen. Zusätzlich wird es eine private Lademöglichkeit bei Harnischmachers Milchbar geben.

„Wir freuen uns, wenn private Betriebe das Fahrrad-Parkraumkonzept mittragen und dieses etwa durch das Angebot von Ladestationen für E-Bikes oder das Aufstellen von Fahrradständern sinnvoll ergänzen“, sagt Susanne Filthaut von der Tourist-Information der Hansestadt Attendorn.

Und auch deren Verwaltung setzt in Zukunft aufs Fahrrad. Roland Schwarzkopf, Geschäftsführer der Bigge Energie, überreichte der Stadt ein Dienst-E-Bike. Es soll für Dienstfahrten innerhalb der Stadt verwendet werden.