Parkplätze: SPD macht Druck

Das Gelände des Autohauses am Kreisel Kölner Tor ist im Innenstasdtentwicklungskonzept als Parkplatz vorgesehen
Das Gelände des Autohauses am Kreisel Kölner Tor ist im Innenstasdtentwicklungskonzept als Parkplatz vorgesehen
Foto: WP
Die SPD drängt darauf, auch im Kölner Tor die Voraussetzungen für die Umsetzung des Innenstadtentwicklungskonzeptes zu schaffen.

Attendorn..  Die SPD drängt darauf, auch im Kölner Tor die Voraussetzungen für die Umsetzung des Innenstadtentwicklungskonzeptes zu schaffen. Bürgermeister Pospischil soll, so der Fraktionsvorsitzende Gregor Stuhldreier, beauftragt werden, die in der Planung als Parkflächen gekennzeichnete Bereiche noch in diesem Jahr zu überplanen und die Ergebnisse noch bis zur Haushaltsplanberatung 2016 vorzustellen.

Bei den in Frage kommenden Grundstücken handelt es sich um den auch heute schon als Parkplatz genutzte Bereich zwischen Jobcenter und dem ehemaligen Aldi-Gebäude / Westwall sowie das Gelände eines Kfz-Betriebes am Kreisel, zwischen Kölner Straße und Kehlberg. Zur Begründung heißt es: „Die Stadt Attendorn hat ebenso wie zahlreiche andere Kommunen mit schwindenden Einzelhandelsumsätzen zu kämpfen.“ Dies sei einerseits dem ungebrochen starken Internethandel und andererseits der Abwanderung von Kaufkraft in Nachbarkommunen geschuldet.

Haupteingangstor

Als „Haupteingangstor“ für die Besucher aus Olpe bzw. Meinerzhagen habe sich im bisherigen Prozess der Bereich Kölner Tor herauskristallisiert: „In diesem Bereich bestehen bis heute erhebliche Defizite hinsichtlich der Bereitstellung von Parkflächen.“

Erst Feuerteich, dann Kölner Tor

Ziel solle es sein, im Anschluss an die Fertigstellung des Parkdecks am Feuerteich weitere Parkflächen zu erschließen, um damit einerseits die wegfallenden Parkflächen in der Innenstadt überzukompensieren und andererseits den für Einzelhandel, Gastronomie und den Dienstleistungssektor relevanten Bereich des Kölner Tores zu unterstützen.