Otto Höffer war zum ersten Mal sprachlos Sehr herzliche Verabschiedung für den "Otto-Motor" des MGV
09.12.2007 | 16:55 Uhr 2007-12-09T16:55:15+0100Attendorn. (bsg) Ein Vierteljahrhundert stand Otto Höffer dem MGV "Sauerlandia" Attendorn als Dirigent vor. Am Samstag, im Rahmen der Nikolausfeier des Vereins, wurde er verabschiedet und sein Nachfolger Christoph Ohm herzlich willkomen geheißen.
Gisbert Baltes brachte es in seiner launigen Laudatio auf den Punkt: "Otto bleibt Otto. Es gibt nur drei wichtige Ottos in Deutschland: Otto-Versand, Otto Waalkes und Otto Höffer. Und letzter ist der Otto-Motor von Attendorn." Der wird in Zukunft nicht mehr mit Vollgas für die Sauerlandia fahren, sondern als Präsident der Kattfiller auf die Tube drucken.
Daher verabschiedete ihn der Vorsitzende Karl Josef Hammer nach allen Regeln der Kunst: "Rund 1300 Proben mit über 2000 Probestunden hast du geleitet. Hinzu kommen zahlreiche Konzerte, unzählige Besprechungen und Vorstandssitzungen, sowie Probenvorbereitungen." Hammer ließ die beeindruckensten Veranstaltungen von Chorfahrten mit Auftritten in der Schweiz, in Rom, Bamberg oder Speyer Revue passieren. Die erfolgreiche Matinee auf der Burg Schnellenberg ist seit vier Jahren ein Highlight im Vereinsjahr. Hinzu kamen Auftritte im Radio und Fernsehen. Außerdem wurde die Sauerlandia zum Meisterchor in Werl und Borken. "Dein Motto war: gemeinsam stecken und schaffen wir unserer Ziele. Der Chor stand dabei immer hinter dem Chorleiter und der Chorleiter immer hinter dem Chor." Für Ehefrau Christa gab es im Anschluss 25 Rosen, für jedes Jahr eine. "Immerhin musste sie in den 25 Jahren oft auf ihren Mann verzichten." Auch Otto Höffer bekam zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen. So wurde ihm eine Plakette in Bronze in Form der Sauerlandiafliege überreicht. Hinzu kam ein Präsentkorb, eine Ehrenurkunde und die Ernennung zum Ehrenchorleiter. Kreischorleiter Michael Rinscheid und Jürgen Kötting vom Sängerkreis Bigge-Lenne überreichten ihm neben der Urkunde auch die silberne Chorleiterehrennadel. Otto Höffer sichtlich gerüht: "Ihr habt mich selten sprachlos gesehen, aber heute bin ich es."
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