Feuer
Offene Fragen nach Brand und Suizid in Hülschotten
15.03.2010 | 22:16 Uhr 2010-03-15T22:16:00+0100
Finnentrop. In der Tragödie um den Brand, bei dem am Freitag im Finnentroper Ortsteil Hülschotten ein Wohnhaus in Flammen aufging, kann die Kreispolizei Olpe noch nicht alle offenen Fragen beantworten. Der ehemalige Besitzer des Hauses und mutmaßliche Brandstifter hatte sich am Sonntag erschossen.
Beim Brand in Hülschotten ist weiterhin unklar, wo der 51-Jährige Mann sich zwischen Freitag und Sonntag, als er sich im Haus seiner Mutter selbst richtete, aufgehalten hat. Wie Polizeipressesprecher Matthias Giese erklärte, steht für die Polizei fest, dass er sich nicht bereits am Freitag und Samstag dort versteckt hat. „Da waren wir mehrfach im Haus”. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann in der Nacht zu Sonntag in das Haus der Mutter gelangt ist.
An verschiedenen Stellen gesucht
Man habe sich nicht auf die Annahme verlassen, dass der ehemalige Hausbesitzer in dem brennenden Haus befinde, betonte der Pressesprecher der Kreispolizeibehörde, sondern habe ihn an verschiedenen Stellen, die als mögliche Aufenthaltsorte genannt worden seien, gesucht.
Gesichert ist, dass das abgebrannte Wohnhaus in Brand gesteckt worden ist, wobei zuvor auf mehreren Ebenen größere Mengen Brandbeschleuniger verschüttet worden war.
Herkunft der Waffe unklar
Bei der Waffe, mit der der Hülschotter sich in den Kopf geschossen hat, handelt es sich nach Polizeiangaben um eine ältere Pistole kleineren Kalibers, die aus einem der Weltkriege stammen könnte. Sie war nicht auf den Mann registriert, ihre Herkunft ist noch ungeklärt.
Die Familie aus Werdohl, die das völlig ausgebrannte Haus beziehen wollte, kann zunächst in ihrer zum Monatsende gekündigten Wohnung wohnen bleiben. Sie hatte das Haus bereits gegen Feuer versichert.
17:17
Bringt wieder Arbeit.
22:44
Herr Auswanderer...Sie haben schon mitbekommen, dass das Kind in dieser Sache beim Vater gewohnt hat? Einem Vater, der ihr alles genommen hat, inklusive sich selbst.
Hierfür eine Entschudligung zu suchen, mag verständlich sein, wenn man selbst vom Leben enttäuscht ist, aber eine zu finden kann man da nicht erwarten. Und wer sich da eine aus Vorurteilen und Unwissenheit bastelt, dem ist nicht mehr zu helfen.
14:37
@4
Du wirst mit deinen Kommentaren auch nichts erreichen.....
>Kopfschuss<
09:47
Sie hatte das Haus bereits gegen Feuer versichert.
Ort des Geschehens
Gott sei dank. Da haben die aber Glück gehabt. Und der Brandstifter hat nix erreicht. gut so.
09:27
Geschiedene Männer werden oft in die Enge getrieben. 3/7 des Einkommens sind schonmal weg. Ein Haus zu halten wird da oft unmöglich. Kommt noch Jobverlust in Verbindung mit Kindesentzug dazu, wird es oft unerträglich. Gerichte und Anwälte freuen sich und diese Mafia verdient gut daran. Der finanzielle Abstieg im allgemeinen und die sich zersetzende Gesellschaft zugunsten von Frauenquoten (man sehe sich mal in öffentlichen Behörden um) sind nicht nur von Vorteil... Die Gründe der Tragödie interessieren nicht wirklich!!!
05:53
#Kattfiller
Vermutlich weil Ihr Kommentar vollkommener Quatsch ist!
22:56
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21:34
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17:45
Dass das Haus bereits versichert gewesen sein soll, ist das einzig positive an diesem Drama.
Ich gehe davon aus, dass es sich zunächst um ein Scheidungsdrama handelt, wie es oft vorkommt. Also bis auf die Brandstiftung und die Selbsttötung.