Oedingen blickt zurück in die Geschichte

Bürgermeister Stefan Hundt (2.v.r.), Gerhard Struwe (6.v.r.), Matthias Jäschke (r.), Pastor Dieter Koke (9.v.r.), Dr. Engelbert Heimes (8.v.l.) stoßen auf den Lintloe-Markt an.
Bürgermeister Stefan Hundt (2.v.r.), Gerhard Struwe (6.v.r.), Matthias Jäschke (r.), Pastor Dieter Koke (9.v.r.), Dr. Engelbert Heimes (8.v.l.) stoßen auf den Lintloe-Markt an.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Zur Jahrtausendwende und zum runden Ortsjubiläum hatte der Ort Oedingen einen Historischen Markt auf die Beine gestellt, der Vorbild war für viele weitere Aktivitäten andernorts. Jetzt gab es eine Neuauflage.

Oedingen..  Bierbrauer, Butterfrauen und eine historische Feuerwehrübung standen rund um den Lintloe-Brunnen in Oedingen genauso im Mittelpunkt wie ein historisches Schützenfest und eine Gerichtsverhandlung anno 1726. Mit hohem Aufwand, viel Liebe zum Detail, beeindruckendem Engagement und spürbarer Begeisterung drehten die Oedinger das Rad der Zeit erneut zurück. Nach der erfolgreichen Premiere vor 15 Jahren, als der geschichtsträchtige Ort sein 1000-jähriges Bestehen feierte, hatte sich die ausrichtende Arge entschlossen den Markt alle fünf Jahre zu veranstalten. Eine gute Entscheidung. Die Mitwirkenden waren mit Eifer bei der Sache und die Besucher genossen einmal mehr die Einblicke in längst vergangene Zeiten.

Fassanstich

Lange bevor der Vorsitzende der Arge, Dr. Engelbert Heimes, Bürgermeister Stefan Hundt und der Gebietsverkausleiter der Krombacher Brauerei, Matthias Jäschke den obligatorischen Fassanstich vollzogen, waren die Aktiven mächtig fleißen. Holzhütten waren aufgestellt, Stände fertiggestellt und Fotos drappiert. Dr. Engelbert Heimes begrüßte insbesondere Pastor Dieter Koke, den Ehrenvorsitzenden der Arge Gerhard Struwe, sowie die Ehrenvorstandsmitglieder Allo Gödde, Gerd Hegener und Friedhelm Kirchhoff und weckte die Lust auf spannende, interessante und unterhaltsame Einblicke in die Geschichte. Dr. Heimes erinnerte an die Zeiten, Anfang des 17. Jahrhunderts, als in Johann von Lintloe lebte. „Wie das aussah, wie sich das anfühlte, liebe Oedinger, liebe Gäste, möchten wir mit dem Lintloe-Markt 2015 gerne zeigen. In den kommenden zwei Tagen werden Sie einen kleinen Einblick bekommen“, so Dr. Heimes, der sich bei allen Oedinger Vereinen sowie den Bürgern und auswärtigen Helfern für ihren Einsatz und ihr Engagement bedankte und viel Spaß wünschte. Bürgermeister Stefan Hundt lobte, dass mit dem Markt die Geschichte des geschichtsträchtigen Ortes deutlich gemacht werde. Aber nicht nur das. Die Oedinger haben ihren Blick auch längst in die Zukunft gerichtet, wie auch Bürgermeister Hundt hervor hob und sagte, dass die Oedinger jedes Jahr bestimmte Bereiche des Ortes in den Fokus rücken und überlegen, wie sie dynamisch verändert werden können.

Innerörtliche Projekte

Als gelungene Beispiele nannte das Stadtoberhaupt, die vor über zwei Jahren neu angebrachte Weihnachtsbeleuchtung, die Gestaltung des Platzes am Brunnen und Fabris Wiese. Allesamt ebenso, wie der erfolgreiche Markt tolle Gemeinschaftsprojekte, die den Zusammenhalt im Ort ein Stück weit widerspiegeln. Die erste Runde über den Markt war geprägt von imposanten Eindrücken vergangener Zeiten, garniert von der Gegenwart, die Lust zum Verweilen machte. Am Abend rockte das Riedberg-Quintett bei der Oenetaler Partynacht die Schützenhalle.