Nur noch 17 freie Bauplätze im Wendener Gemeindegebiet

Wenden..  „Die CDU ist der Meinung, dass wir solange wie möglich versuchen sollten, die Schulstandorte wie im Moment zu erhalten“, sagte Hubertus Zielenbach. Der Fraktionsvorsitzende nahm zusammen mit dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden, Christoph Schürholz, und dessen Stellvertreter, Bernd Eichert, in einem Pressegespräch Stellung zu aktuellen Themen in der Gemeinde Wenden. Über Standorte werde entschieden, sobald dies durch die Entwicklung der Schülerzahlen oder aus pädagogischen Notwendigkeiten erforderlich sei, so Zielenbach weiter: „Es bleibt abzuwarten, wann dies der Fall ist. Insbesondere der Vorsitzende des Schulausschusses, Ludger Wurm, befindet sich bei diesem Thema in ständigem Dialog mit Schule und Verwaltung.“

„Es geht nicht um das Erhalten um jeden Preis. Wir müssen auch für die Chancengleichheit der Schüler an allen Standorten sorgen. Es kann nicht sein, dass an einem Standort Klassen mit 15, 16 Schülern sind und an einem anderen mit 33, 34 Schülern“, meinte Christoph Schürholz.

Investitionen von vier Millionen

Schule, Bauen, Wohnen und Erhalt der guten Infrastruktur hat sich die Wendener Union als Schwerpunkte der politischen Arbeit für die nächsten Jahre auf die Fahnen geschrieben. Dabei scheint der Bauland-Boom in Wenden ungebrochen. „Wir müssen zügig an neuen Baugebieten arbeiten“, forderte Schürholz. Der Ansicht ist auch Zielenbach: „Derzeit sind es noch 17 freie Bauplätze im gesamten Gemeindegebiet. Es ist klar, dass wir noch neue Baugebiete brauchen.“

Auf alle Fälle will die CDU dafür sorgen, dass die finanzielle Unabhängigkeit der Gemeinde erhalten bleibt. Laut Zielenbach sollen im aktuellen Haushalt, über den in der Ratssitzung am 25. Februar entschieden wird, vier Millionen Euro investiert werden. Neben Schulen, Straßen und Kanäle sind fast eine Million Euro für neue Asylbewerberunterkünfte in Elben, Gerlingen und Ottfingen eingeplant. Dabei sei man bei der Unterbringung von Flüchtlingen auf einem guten Weg. „Die Menschen sind bei uns eher hilfsbereit als ablehnend“, sagte Bernd Eichert.

Einen langen Atem muss man offenbar beim geplanten interkommunalen Gewerbegebiet „Landhecke“ haben. „Nach wie vor ungeklärt ist die Frage der Finanzierung der Anbindung an die Hüttentalstraße. Eine Antwort kann nur das Land geben. Es geht nur, wenn die Anbindung vom Land gestellt wird“, so Zielenbach. Es mache keinen Sinn, erhebliche Mittel in Planungen zu stecken, solange diese Kernfrage nicht geklärt sei.

„In jedem Fall wollen wir von der CDU an der Landhecke festhalten“, betonte der Fraktionsvorsitzende aus Gerlingen.