Neuer Kunstrasen soll Tribüne schnell folgen

Attendorn..  Vor einer großen Kulisse von 400 Zuschauern weihte der SV 04 Attendorn am Sonntag seine vereinseigene Tribüne ein, die eigentlich gar nicht mehr so neu ist.

Denn schon seit über einem Jahr können die Zuschauer auf den in Eigenleistung angebrachten Schalensitzen Platz nehmen und sich vor Regen und Wind schützen.

Aber erst jetzt passte zeitlich alles, damit sich der Verein bei den vielen Helfern und Sponsoren für die großzügige Unterstützung bedanken konnte.

Vor dem Heimspiel gegen den FC Lennestadt nutzte Vorsitzender Albert Hasenau die Gelegenheit, um „Danke zu sagen bei denen, die uns geholfen haben“.

Und das waren neben den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern vor allem Unternehmer Arndt G. Kirchhoff und die Stadt Attendorn als „Hausherr des Hansastadions“, vertreten am Sonntag durch Bürgermeister Christian Pospischil.

In seinem Grußwort betonte Hasenau, dass der SV 04 viel mehr zu bieten hat ist als die in der Landesliga spielende erste Mannschaft. „Der Verein hat insgesamt 17 Mannschaften. 90 Prozent aller Spiele finden auf diesem Platz statt, vor dieser Tribüne. Es gibt Leute, die behaupten, dass man das dem Platz auch ansieht.“

Dann ging der Vereinschef auf die gesellschaftliche Leistung des Traditionsvereins ein. „Integration ist Alltag bei uns. Das ist auch ein Beitrag zum Zusammenleben in unserer Stadt.“ Bürgermeister Pospischil nahm den Ball von Albert Hasenau in Sachen Sanierung Kunstrasenplatz auf.

Vorentscheidung Mittwoch möglich

„Ich hoffe, dass wir es zeitnah hinkriegen, den Kunstrasenplatz zu ersetzen.“ Schon am Mittwoch könnte eine Vorentscheidung fallen, wenn der zuständige Ausschuss über die dringend erforderliche Sanierung des alten Kunstrasenplatzes an der Wiesbadener Straße berät. Noch ist die Sanierung erst für 2018 vorgesehen.

Allerdings haben sich Stadtverwaltung, Stadtsportverband und der SV 04 Attendorn nach einer Ortsbesichtigung dafür ausgesprochen, mit den Arbeiten möglichst schon 2016 zu beginnen. Das letzte Wort hat jetzt die Politik.

Ehrenamtliches Engagement

Attendorns erster Bürger bedankte sich für das „bürgerschaftliche und ehrenamtliche Engagement“ beim Bau der Tribüne.

Arndt G. Kirchhoff ermunterte alle Ehrenamtlichen, „weiterzumachen und noch eine Schippe draufzulegen.“ Dann hatte der in Attendorn wohnende Unternehmer seine kurze Rede auch schon beendet. „Eigentlich rede ich schon zur Anstoßzeit“, schmunzelte Arndt G. Kirchhoff, der anschließend ein spannendes Landesligaderby verfolgte.

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