NASCAR-Boliden starten mit Finnentroper Rennsportfedern

Bei den NASCAR-Rennen sind Boliden in Tourenwagen-Optik mit 5,7 Liter V8 Vergaser-Triebwerken und mehr als 700 PS im Einsatz. Eibach aus Finnentrop stattet sie mit Fahrwerksfedern aus.
Bei den NASCAR-Rennen sind Boliden in Tourenwagen-Optik mit 5,7 Liter V8 Vergaser-Triebwerken und mehr als 700 PS im Einsatz. Eibach aus Finnentrop stattet sie mit Fahrwerksfedern aus.
Foto: WP
Der Finnentroper Federnspezialist Eibach stattet 2015 in der am Sonntag in Daytona beginnenden US-Kultrennsportserie NASCAR alle Fahrzeuge mit Fahrwerksfedern aus.

Finnentrop.. Was die Formel 1 für die Motorsportfans in Deutschland und Europa ist, sind die Rennen der NASCAR-Serie in den USA. Diese beginnt am kommenden Sonntag mit den berühmten Daytona 500 auf dem Daytona International Speedway in Florida.

Erstmals in der NASCAR-Geschichte sind dabei alle drei NASCAR Top-Cupserien, das heißt alle Fahrzeuge in diesen Klassen, einheitlich mit Federn des Finnentroper Federn- und Fahrwerksspezialisten Eibach ausgerüstet. Dies ist eine im Reglement festgeschriebene, bindende Verpflichtung für jedes Team, das an den Start geht.

Auf den Streckenovalen der NASCAR-Serie mit einer Länge von 2,5 Meilen und überhöhten Steilkurven werden in den eng zusammenliegenden Fahrzeugfeldern im Windschatten Spitzengeschwindigkeiten von über 300 km/h erreicht.

Der einzigartige Reiz von NASCAR-Rennen ist, die maximal 45 Rennfahrzeuge mit archaischen 5,7 Liter V 8 Vergasermotoren mit über 700 PS Leistung bei Geschwindigkeiten von bis zu 320 km/h im dichten „Formationsflug“ um das Oval rasen zu sehen und zu hören.

Extremer Abtrieb birgt Gefahr

Diese spektakuläre Rennform ist nur durch extremen aerodynamischen Abtrieb möglich, wozu entsprechende Unterbodenkonstruktionen sowie das enge Fahren im Pulk beitragen. Wenn dieser Abtrieb auch nur bei einem einzigen Fahrzeug plötzlich abreißen sollte besteht die Gefahr, dass der Rennwagen steil aufsteigen und so einen schweren Unfall verursachen könnte. Eine mögliche Ursache ist der Brucheiner Fahrwerksfeder, was ein aerodynamisches Ungleichgewicht des Rennwagens zur Folge hat. Das versucht der Motorsportverband NASCAR zu verhindern.

Und hier kommen die Eibach Rennsportfedern ins Spiel. Sie bieten eine spezielle Federcharakteristik und Traghöhe unter statischer Last sowie höchste Genauigkeit bei minimalsten Toleranzen. Daher wurden sie schon öfter als Alleinhersteller für einzelne NASCAR-Klassen ausgewählt.

In diesem Jahr ist Eibach aber erstmals in allen drei Top-Klassen, der NASCAR Sprint Cup Series, der NASCAR Xfinity Series und der NASCAR Camping World Truck Series der einzig zugelassene Hersteller für Fahrwerksfedern.

Diese Exklusivität gilt für alle Superspeedway Rennen in diesem Jahr, was zu einer Imagesteigerung von Eibach nicht nur in den USA beitragen wird. Dabei ist Eibach Lieferpartner, bei dem eingekauft werden muss, und kein Sponsor.

Eibach seit 28 Jahren in Kalifornien

Eibach, als Weltmarktführer aus dem Sauerland hochwertige Federn und Federungssystemen im weltweiten Motorsport bekannt und anerkannt, hat vor 28 Jahren in Kalifornien ein Produktionswerk gegründet und seitdem immer weiter bis zum heute sprichwörtlich „federführenden Unternehmen“ in Nord-Amerika ausgebaut. Im 15 000 qm großen Werk in Corona, CA, etwas östlich von Los Angeles, direkt im Kreuz zweier Freeways, sind Engineering, Produktion und Logistik zusammengefasst.

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