Nach Feuer Diskussion um den Brandschutz in Finnentrop
15.03.2010 | 18:14 Uhr 2010-03-15T18:14:00+0100
Hülschotten. Nach dem Brand eines Wohnhauses in Hülschotten mit all seinen tragischen Begleitumständen flammt jetzt eine Diskussion um den Brandschutz in Finnentrop auf.
Das Feuer in Hülschotten mit seinen tragischen Umständen vom vergangenen Freitag hat als eine Folge auch eine Diskussion um den Brandschutz in Finnentrop ausgelöst.
Während der Finnentroper Gemeindebrandinspektor Peter Schmitz und Bürgermeister Dietmar Heß unisono davon sprechen, dass der Brandschutz und die Löschwasserversorgung in Hülschotten sichergestellt sind und Zweifel oder gar Kritik hieran als unbegründet zurückweisen, hat die SPD-Fraktion im Gemeinderat für die heutige Sitzung einen Dringlichkeitsantrag zu dem Thema „Brandschutz in den Ortsteilen Hülschotten, Wilmke, Sonneborn und Tiefenau” gestellt.
Sie sieht hier „akuten Handlungsbedarf” und möchte wissen, ob sich in dieser Angelegenheit bereits vor dem Feuer besorgte Bürger aus den genannten Ortschaften an die Gemeindeverwaltung gewandt haben. Die SPD regt an, den bisher vorrangig durch die Löschgruppe Heggen übernommenen Brandschutz künftig für den Bereich Hülschotten durch ein Kooperationsabkommen mit der Stadt Plettenberg und ihrer hauptamtlichen Feuerwache zu verbessern.
Von Anfang an genug Löschwasser
Dahingehend geäußerte Kritik, dass es lange gedauert habe, bis zur Brandbekämpfung ausreichend Löschwasser bereit gestanden habe, wies Gemeindebrandinspektor Peter Schmitz zurück. Durch Tanklöschfahrzeuge und die zwei Wasserentnahmestellen habe von Anfang an genügend Löschwasser zur Verfügung gestanden, betonte Schmitz. Dieses sei allerdings zunächst für den Schutz und die Kühlung der benachbarten Häuser eingesetzt worden. An dem durch den Einsatz von Brandbeschleuniger in kürzester Zeit in voller Ausdehnung brennenden Haus sei nichts zu retten gewesen, so Schmitz, „selbst, wenn es in Hülschotten eine besetzte Feuerwache gegeben hätte”.
Auch Finnentrops Bürgermeister Dietmar Heß wies jede Kritik zurück und bezeichnete die Löschwasserversorgung von Hülschotten für einen kleinen Ort mit eigenem Wasserbeschaffungsverband als „nahezu vorbildlich”. Vielleicht sei man ja durch die moderne Trinkwasserversorgung mit Hydranten in anderen Bereichen „etwas verwöhnt”.
Nicht erklären konnte er, warum keine Alarmierung der benachbarten Löschgruppe Ennest erfolgte. Diese sei in der Alarmierungsschleife eigentlich vorgesehen.
08:23
Mein lieber Herr Klaus........wie ich es mir schon gedacht hatte. Ertappt bzw. emotional geprägter Heckenschütze.
Eine sachliche Auseindersetzung?
Da war wohl mehr der Wunsch der Vater des Gedanken
16:01
Der Vollmert.....son sinnloser Stänkerkopf, den kann keiner sinvoll gebrauchen. Konzeptlos....nur meckern!
09:49
Sehr verehrter Klaus Klauser,
eine Diskussion ist nie überflüssig solange sie sachlich geführt wird und über Kompromisse ein Ziel erriecht wird. Das Ziel muss hier sein Verbesserungen zu erreichen, die dem Schutz der Bürger dienen.
Ein Entstehungsbrand bleibt nun mal kein Entstehungsbrand.Er besitzt dummerweise eine Dynamik. Dieser Dynamik kann man nur entgegenwirken wenn frühzeitig geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Eine solche Maßnahme könnte sein, so früh wie möglich Einsatzkräfte am Ort des Geschehens zu haben.
Ich gebe ihnen Recht das man nicht jedes Haus mit einer Löschanlage ausrüsten kann.
Die Feuerschutzträger haben nämlich für eine Leistungsfähige Feuerwehr und für eine ausreichende Löschwasserversorgung zu sorgen.
Glücklicherweise ist kein Mensch zu Schaden gekommen.
Wenn aber jemand so, wie es tun, argumentiert dann dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein wann dieser Fall eintritt.
Entweder sie verfügen nicht über den nötigen Sachverstand hier mit zu diskutieren oder man könnte glauben sie seien ertappt worden.
Es bleibt die Hoffnung das alle Verantwortlichen an einem Strang ziehen um die gute Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren noch weiter zu verbessern. Es gibt immer Mögklichkeiten Dinge zu verbessern.
Was zählt ist der Wille.......
09:44
Offensichtlich hat man ins Wespennest gestochen.Die Reaktionen sagen alles.
Warum soll man nicht die Möglichkeit nutzen und für die Zukunft eine Verbesserung herbeiführen?
Wenn natürlich der Landtagswahlkampf an einem Antrag einer Oppositionspartei zu einem aktuellen Geschehen in der Provinz hängt, dann muß in Düsseldorf die Angst schon groß sein.
Ich finde es gut, dass hier vor Ort endlich mal die Themen angepackt werden, die andere gerne aussitzen würden.
05:49
Der Landtagswahlkampf hat begonnen, es werden Themen gesucht. Scheinbar will die SPD das Thema Feuerwehr besetzen. Ob ausgerechnet diese Tragödie dafür geeignet ist, ist mehr als fraglich.
Schon im Kommunalwahlkampf wurde hier tief geschossen, es steht die nächsten Wochen einiges bevor.....
00:31
Sonst habt ihr keine Schmerzen? Seid froh das es die Feuerwehren im Kreis Olpe und MK gibt und das sie schnell vor Ort sind. Das ganze Diskutieren hier ist doch nur Augenwischerei - die Wehren sollten vernünftig ausgerüstet sein und es sollte für Junge Leute die Interesse am Feuerwehrberuf haben ein Anreiz geschaffen werden auch bei den Freiwilligen Wehren ihren Ehrenamtlichen Dienst zu versehen. Alles andere - über Ausrückzeiten bis zur sicheren Wasserversorgung bei dieser Brandtragödie - zu diskutieren ist absolut indiskutabel! Bevor Ihr euch hier im Hirnlosen Geschwätz gegenseitig was vormacht - überlegt lieber wie ihr etwas verbessern könnt.
Ein immer fassungsloser werdender
Kerneldriver
00:26
Ach übrigens......diese Diskussion ist ja wohl sowas von überflüssig, der Artikel auch.....man kann nicht jedes Haus mit ner Löschanlage ausrüsten usw.
wenn man 100 liter benzin in seine bude kippt kann auch die feuerwehr nix machen.....ein echter entstehungsbrand wär mit den tankfahrzeugen locker ausgepustet worden
00:11
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