Mubea investiert in Hauptverwaltung

So soll die Mubea Hauptverwaltung mit dem sanierten Altbau (weiß)  und dem Neubau im kommenden Jahr aussehen.
So soll die Mubea Hauptverwaltung mit dem sanierten Altbau (weiß) und dem Neubau im kommenden Jahr aussehen.
Foto: WP
Mit einem Neubau und einer Sanierung des Atbaus passt der Attendorner Automobilzulieferer seine Hauptverwaltung dem Firmenwachstum an.

Attendorn..  Der weltweit tätige Attendorner Automobilzulieferer Muhr und Bender (Mubea) hat in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt, seit 2007 sowohl seine Mitarbeiterzahl wie den Umsatz verdoppelt. Jetzt investiert die Firma in ihre Hauptverwaltung in der Hansestadt und verdoppelt nahezu auch deren Fläche. Und zeigt sich hierbei technisch genauso innovativ wie bei ihren Produkten.

Hinter dem „Altbau“ aus dem Jahr 1976 an der Straße Schlachtwiese ragt das Stahlbetongerippe eines ähnlich großen Neubaus in den Himmel, der im August kommenden Jahres, wenn die Firma ihr 100-jähriges Bestehen feiert, ebenso fertig gestellt sein soll wie die grundlegende Sanierung des dann 40 Jahre alten Baus. Schon früher, zur traditionellen Jubilarfeier der Firma kurz vor Weihnachten dieses Jahres, soll der Eingangsbereich mit einem 300 m² großen Foyer in Glas-/Stahlbauweise und einem daran angrenzenden, ebenso großen Ausstellungsraum fertig sein.

Firmenkantine im Untergeschoss

Der Neubau ist mit einer Grundfläche von rund zwölf mal 37 Metern ist fast genau so groß wie der Bestandsbau und wird an diesen mit einem Verbindungsbauwerk zum bereits bestehenden Treppenhaus angebunden.

Der zur Bigge hin siebengeschossige Neubau erhält im Untergeschoss eine neue Firmenkantine mit einer Vollküche. In der kann das Essen dann direkt vor Ort zubereitet und von den Mitarbeitern, wenn das Wetter es zulässt, draußen auf einer Terrasse verspeist werden.

Die großzügig verglasten Geschosse des Neubaus verfügen über eine Grundfläche von je 360 m². Der Neubau hat einen umbauten Raum von rund 12 000 m³, der Altbau mit Treppenhaus von 14 600 m³.

Altbau wird komplett saniert

Auch dieser erhält einen „Feinschliff“. Die Außenfassade des Gebäudes wird gedämmt und es werden neue Fenster eingebaut. Im November sollen die ersten Mitarbeiter in das Erdgeschoss des Neubaus umziehen, danach kann das Erdgeschoss des Altbaus umgebaut werden. So hangelt man sich Geschoss für Geschoss nach oben.

Es wird zukünftig nur noch Besprechungsräume beherbergen. Mitarbeiterbüros, die modernisiert und auf einen einheitlichen Standard ausgebaut werden, werden in den Geschossen eins bis vier untergebracht, während darüber die Räume der Geschäftsführung liegen.

Der technische Clou der gesamten Baumaßnahme, ist die Heizung und Klimatisierung der Hauptverwaltung.

Wie Petra Braun-Simon, Architektin bei Mubea, erläutert, wird das kühle Wasser der hinter der Firmenzentrale fließenden Bigge im Sommer zur Klimatisierung der Räume und im Winter mittels Wärmepumpe und einer modernen Gas-Brennwert-Therme zum Abfangen von Spitzen zum Heizen der beiden Bürogebäude genutzt.

Durch die faktische Verdoppelung der Bürofläche können Bereiche der Verwaltung, die derzeit noch in anderen Firmenbereiche in Attendorn ausgelagert sind, in die Hauptverwaltung integriert werden. Der Neubau soll, wie Firmenchef Dr. Thomas Muhr es bei der Jubilarfeier im vergangenen Jahr formulierte, den Platzbedarf der Verwaltung „für mindestens eine Generation sichern“.

Parkplätze und Grünanlage

Zur Deckung von weiterem Flächenbedarf hat man das Gelände der benachbarten Werthmann Werkstätten im Rahmen eines Tauschs mit den Hallen der Mubea After Market Services im Industriegebiet Askay erstanden. Die aufstehenden Gebäude werden nach dem Umzug der Werthmannn Werkstätten abgerissen, auf einer Teilfläche werden weitere benötigter Parkplätze angelegt, auf dem Rest eine Grünanlage. Auch der bestehende Parkplatz an der Bigge wird erweitert

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