Nachrichten aus Attendorn...
Mobilfunk: Vorwürfe gegen Dietmar Heß
09.06.2009 | 17:40 Uhr 2009-06-09T17:40:00+0200Die Bürgerinitiative erhebt massive Vorwürfe gegen Bürgermeister Heß in Sachen "Mobilfunkmast Schulzentrum".
Von Daniela Köhler
Finnentrop. Rund 50 Anwohner und Nachbarn des Schulzentrums Finnentrop machten am Montagabend ihrem Ärger und ihrer Enttäuschung über das Verhalten des Finnentro-per Bürgermeisters Dietmar Heß in Sachen „Mobilfunkmast Schulzentrum” Luft und trafen sich an der Dreifach-Turnhalle, wo der umstrittene Sendemast steht, der ab August auch UMTS-Daten übertragen soll.
„Wir wollen ein Zeichen setzten und uns wehren,” betont Thomas Feldmann, Sprecher der Bürgerinitiative „Mobilfunk Finnentrop”, und erhebt Vorwürfe gegen Bürgermeister Heß. „Der Bürgermeister missachtet die Beschlüsse des Umwelt-, Bau- und Planungsausschusses”, heißt es in einer Presseerklärung. Der Ausschuss habe am 18. Februar beschlossen, die Verwaltung zu beauftragen, T-Mobile zu bitten, vor Beginn weiterer Arbeiten die Schulleitungen, die Schulpflegschaften und die Nachbarn in einem Gespräch über die geplante Erweiterung zu informieren. Diesem Beschluss sei der Bürgermeister nicht nachgekommen, sondern habe sogar versucht, eine Veranstaltung zu verhindern. Der Mobilfunkanbieter T-Mobile habe dazu schriftlich mitgeteilt, dass nach anfänglichem Interesse seitens der Gemeinde signalisiert worden sei, dass sich weder Vertreter der Verwaltung an diesem Gespräch beteiligen würden, noch das öffentliche Räume dafür zur Verfügung gestellt würden. „Nachdem die Presse den Vorfall aufgegriffen hat, kam es zwölf Wochen nach der Sitzung zu einem Gespräch, zu dem die Schulleitungen und die Schulpflegschaften eingeladen wurden. Die Nachbarn und Anwohner waren weder eingladen, noch informiert, noch ist bis dato ein Gespräch avisiert worden”, ärgert sich Feldmann, der mit der Bürgerinitiative seit dreieinhalb Jahren gegen die Sendestation im Schulzentrum Sturm läuft. Bürgermeister Heß erklärte dazu, die Verwaltung habe den Beschluss unter Federführung des Beigeordneten Weber zu 100 Prozent umgesetzt. Für die Durchführung der Information sei T-Mobile verantwortlich gewesen. Für ihn handelt es sich bei der ganzen Aktion um Wahlkampf. Ein weiterer Vorwurf der Initiative lautet, dass Heß die Bürger falsch unterichtet habe. Bereits 2006 habe er argumentiert, dass bei der Errichtung des Sendemastes auf dem Rathaus kein Widerstand zu erkennen gewesen sei und es auch keine Einwände gegen den Standort Schulzentrum gegeben habe. „Dies ist falsch”, so die Bürgerinitiative. Bereits im Jahr 2004 habe ein Schulleiter seine „erheblichen Bedenken gegen die Errichtung einer Sendeanlage in der Nähe von Schulen und Kindergärten” mitgeteilt. Auch die Stellungnahme in der Presse vom 9. Mai dieses Jahres, in der Heß die Bürger wissen ließ, dass die „Immissionsprognosen von T-Mobile unterhalb der Prognose von 2006 lägen”, sei falsch. Heß habe verschwiegen, dass sich aufgrund einer weiteren großen Sendeanlage auf dem nahe gelegenen Rathausdach alle Prognosen von T-Mobile als überholt und ohne Aussagekraft erwiesen hätten. Das habe T-Mobile bestätigt. „Wir sind nicht gegen Mobilfunk”, betont Thomas Feldmann nachdrücklich, „aber wir fordern den Bürgermeister auf, gemeinsam mit T-Mobile einen alternativen Standort zu suchen, der außerhalb von Schulzentrum und Wohngebiet liegt.” Zudem fordert die Bürgerinitiative, den Standortvertrag mit T-Mobile sofort zu kündigen und sich unmissverständlich für die Stilllegung der Sendeanlage im Schulzentrum einzusetzen.
13:26
Relativ dumm war es, den Masten an eine Grundschule zu setzen. Relativ naiv war es zu glauben, dass das Thema bis zur Kommunalwahl vergessen wäre. Relativ groß ist der selbst herbeigeführte Ärger, den die Hauptverantwortlichen jetzt mit dieser Sache haben. Relativ immens ist das Unverständnis über die degenerierte Amtsausübung.
02:16
Zum hässliche Mast .... schön und hässlich ,alles relativ.
08:59
Der heßliche Mast am Schulzentrum muss sofort da weg!
07:01
Man sei versichert:
Die Akzeptanz von Sendestationen an Grundschulen ist eher gering !
00:49
Leider ist mM nach die Akzeptanz in der Bevölkerung schon sehr hoch, (bei ca. 80 Mill Handy )
17:26
foxbravo, die Speerspitze der örtlichen Mobilfunkexperten im Kampf um Erhalt und Rechtfertigung der Mobilfunksendestation an der Grundschule, ergießt sich hier in angeblich faktengestützter Phrasendrescherei. Wenn man die Akzeptanz in der Bevölkerung in Sachen Mobilfunksendestationen positiv beeinflussen will, dann gewiss nicht durch oberlehrerhaft Besserwisserei. Überzeugungsarbeit sieht anders aus.
08:22
natürlich für die BI Mobilfunk Finnentrop.
06:34
foxbravo sollte eine Selbsthilfegruppe gründen!
02:08
Hallo,
was heißt Ritter der Wahrheit , was da vermutet wird .... und was da alles als Skandal tituliert wird .
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Dazu auch mal aus der Vergangenheit , da kamen Vorbehalte und Bedenkenträger, Heilsbringer und Co zu Wort und wetterten gegen die Einführung/Betrieb von Taschenrechner in den Schulen. Der Untergang nahte . Und Heute ?
Ach ja, Taschenrechner strahlen auch und werden am Man/Frau in der Schule getragen.
Es gibt noch mehr solche Beispiel : Die Grünen im Bundestag hatten mal beschlossen NIE PC zu benutzen ......... Das hat sich alles geändert.
Und die PC ´s strahlen digital und nicht zu knapp.Und dann noch im Bereich des GSM/UMTS
#93 von Online E_Albert, schreibt :Bisher gut gehütetes, weil (haftungsrechtlich) mega-brisantes Schriftstück, foxbravo kennt den Inhalt, veröffentlicht ihn hier und quatscht auch noch darüber
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Was für ein Blödsinn , ist der Vertrag doch öffentlich und wie schon geschrieben auch im I-Net für Jeden abrufbar. Man darf auch drüber quatschen.
Warum über den genauen Inhalt nicht geschrieben wird z.B. von BI`s, hat halt was mit Volksverdummung zu tun .
Und das ist das ein Problem für die Gruppe der Bedenkenträger /BI usw . Man kann deren Aussagen vergleichen , ob Sie wie auch hier geschrieben, Wunschdenken sind oder auch getürkt sind.
Da nützt auch nichts von der Sache ab zulenken und
mit bla bla Argumente zu verstärken.
Und wie man aus dem Orginal-Satz des Städte und Gemeindebund :
Ergibt die Einzelfallprüfung, dass die Errichtung einer Sendeanlage in der Nähe oder -auf einer Schule- oder -einem Kindergarten- nach Abwägung aller Gesichtspunkte unter immissionsschutzbedingten und funktechnischen Gesichtspunkten ausnahmsweise die beste Lösung darstellt,
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EIN
gegen die Aufstellung von Sendemasten in der Nähe von Schulen verwahrt hat.
bleibt wohl ein ewiges Geheimnis.
So schwer ist doch, die deutsche Sprache auch nicht ?
00:54
Der wackere foxbravo läßt nun wirklich nichts unversucht, die Leser hier für absolut dumm zu verkaufen. Jetzt kennt er sogar den Vertrag, den das Rathaus mit T-Mobile abgeschlossen hat. Bisher gut gehütetes, weil (haftungsrechtlich) mega-brisantes Schriftstück, foxbravo kennt den Inhalt, veröffentlicht ihn hier und quatscht auch noch darüber. Ach ja, das hat ja der Städte und Gemeindebund veröffentlicht, der sich gegen die Aufstellung von Sendemasten in der Nähe von Schulen verwahrt hat.
Der brave Fuchs zitiert nun sogar (oder stammt das Gestammel von ihm?) irgendeinen Hohen Priester der Wahrheit, der Sendungsbewußtsein geißelt und böse, böse Bürger verdammt, die sich erlauben, aufzubegehren und eine eigene Meinung haben.
Welches Wahlkampfteam hat diesen foxbravo, den Ritter der Weisheit, eigentlich ins Feld geführt? Wer sich so wissend gibt, so überzeugend wirken will und doch nur ein lauwarmes Lüftchen in dieses Thema bläst, könnte glatt im Dunstkreis der Verantwortlichen sitzen. Ein Schelm, wer Böses denkt, aber Ghost-Writer brauchen wir bei diesem Thema nun wirklich nicht !!!
Hier sitzten nicht nur meine Kinder, sondern über 1000 Schüler im Kreuzfeuer von zwei Mobilfunksendern und das ist und bleibt ein unglaublicher Skandal. Es ist zu wünschen, dass sich die Verantwortlichen (Der Bürgermeister der Gemeinde Finnentrop und der Mobilfunkbetreiber T-Mobile) öffentlich vor den Menschen verantworten müssen, denen sie dieses Szenario beschert haben. Dann kann auch gerne foxbravo aus seiner Nische gekrochen kommen und zum Besten heucheln.: Ja, wenn ich das nur gewußt hätte, dann hätte ich bestimmt auch ............... bla bla bla !