Mit wenigen Leuten viel erreichen

Elf Feuerwehrkameraden wurden nach erfolgreich abgeschlossenen Lehrgängen befördert. Für 254 und 35 Jährige aktive Tätigkeit gab es das Feuerwehrehrenzeichen in Silber und Gold.
Elf Feuerwehrkameraden wurden nach erfolgreich abgeschlossenen Lehrgängen befördert. Für 254 und 35 Jährige aktive Tätigkeit gab es das Feuerwehrehrenzeichen in Silber und Gold.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Eng ist gemütlich, hieß es bei der Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr der Gemeinde Finnentrop im Saal hinter der Festhalle Finnentrop. Knapp 200 Kameraden der elf Löschgruppen waren gekommen .

Finnentrop..  Eng ist gemütlich, hieß es bei der Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr der Gemeinde Finnentrop im Saal hinter der Festhalle Finnentrop. Knapp 200 Kameraden der elf Löschgruppen waren gekommen und sorgten für einen überaus gut gefüllten Raum. Gemeindebrandinspektor Achim Stracke ging im Laufe der Versammlung auch auf das Thema Hilfsfristen ein. „Wir wurden in den Medien bei der Einhaltung der Hilfsfristen nicht besonders gut dargestellt.“

Nicht befriedigend

„Gerade im Frettertal ist das auch schwierig. Aber für uns ist ein Einsatz auch erfolgreich, wenn wir in acht Minuten und zehn Sekunden mit sechs Leuten vor Ort sind und jemanden aus einem brennenden Haus retten können. Laut Hilfsfrist ist der Einsatz zwar nicht geschafft, aber was haben wir davon, mit neun Leuten in acht Minuten da zu sein und die Person verbrennt.

Dann ist es laut Hilfsfrist zwar geschafft, aber das Ergebnis ist nicht wirklich befriedigend. Ich schließe mich daher den Ausführungen eines Kameraden an: Die sollen uns unsere Arbeit in Ruhe machen lassen.“

Das Thema griff auch Bürgermeister Dietmar Heß in seinen Grußworten nochmals auf. Er wisse, dass gerade in Frettertal die Tagesverfügbarkeit nicht berauschend sei und auch das Thema Gastlöscher diskutiert werde. „Aber wir müssen auch bei der Anschaffung der Ausstattung darauf achten, mit wenig Manpower viel zu erreichen.“

Über die Anschaffungen im vergangenen Jahr berichtete der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Thomas Klein. So sind im vergangenen Jahr über 53 000 Euro in das digitale Netz und die Sprechgeräte investiert worden. Außerdem sind für über 32 000 Euro 175 neue Helme gekauft worden, „so dass jetzt die persönliche Schutzausrüstung der Kameraden weiterhin auf einem guten Weg ist.“ Für 2015 ist die Anschaffung eines ABC-Zuges gemeinsam mit Kirchhundem und Lennestadt geplant. „Stationiert wird der Container in Grevenbrück.“ Außerdem weist der MTW in Rönkhausen einen Totalschaden auf. „Wir suchen jetzt einen neuen ETW. Im Haushalt der Gemeinde sind dafür 30 000 Euro angesetzt“, so Thomas Klein.

Dienstjubiläen

Nachdem der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Werner ­Geueke auf den Ausbildungsstand und Julian Hageböck auf die Jugendwehr der Gemeinde eingegangen war, standen Ehrungen auf dem Programm.

So bekamen für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum Wilfried Beckmann, Tobias Hilgering, Jörg Schäfers, Michael Schmitz (Finnentrop), Andreas Hümmler (Fretter), Frank Baltes, Martin Böhmer, Thoms Gante, Jörg Kuhlmann (Heggen), Johannes Müller (Osten­trop), Hartwig Baußmann, Jörg Hoffmann, Markus Hoffmann, Detlef Leermann, Ludger Vollmert (Rönkhausen), Ralf Aufmkolk, Dominik Mette (Schliprüthen), Meinolf Schröder (Schönholthausen) und Hartmut Neumann (Serkenrode) das Feuerwehrehrenzeichen in Silber.

Ehrenzeichen in Gold

Das Ehrenzeichen in Gold für 35 Jahre aktive Wehrtätigkeit ging an Thomas Klein (Heggen), Reinhard Hoffmann (Rönkhausen), Ulrich Hufnagel (Schönholthausen) und Ludger Kathol (Serkenrode).

Bei den Beförderungen wurden Ingolf Eigelmeier, Tobias Pieper (Lenhausen) und Felix Albers (Rönkhausen) zum Unterbrandmeister ernannt. Neue Brandmeister sind Markus Donth (Bamenohl), David Auwermann (Finnentrop) und Philip Menzebach (Serkenrode). Zum Oberbrandmeister wurden Uwe Rothe (Bamenohl) und Maik Schnieder (Fretter). Hauptbrandmeister sind Uwe Kammerer (Bamenohl) und Rainer Sarne (Finnentrop): Neuer Brandinspektor ist Jörg Schäfers (Finnentrop).