Mit einem starken „Wir-Gefühl“ zum Erfolg

Löschgruppenführer Thorsten Koletzky (rechts) und der Vorsitzende des Fördervereins Karl-Heinz Haase (inks), bei der Schlüsselübergabe mit Bürgermeister Andreas Reinery.
Löschgruppenführer Thorsten Koletzky (rechts) und der Vorsitzende des Fördervereins Karl-Heinz Haase (inks), bei der Schlüsselübergabe mit Bürgermeister Andreas Reinery.
Foto: WP

Wirme..  Engagement, Durchhaltevermögen, Gemeinschaft und der feste Wille etwas besonderes erschaffen zu wollen, werden in Wirme in beeindruckender Weise deutlich: Am Samstag segnete Pastor Georg Wagener, unter Anwesenheit vieler Einwohner und befreundeter Wehrmänner das neue Feuerwehrhaus der Löschgruppe in der Ortsmitte.

Die Gemeinschaft war auch das Stichwort in der Begrüßung von Thorsten Koletzky. Der Löschgruppenführer zog es vor, nicht Zahlen, Daten und Fakten in seiner Rede zu resümieren, sondern zitierte aus Wikipedia die Definition von Gemeinschaft: „Eine kleine, überschaubare soziale Gruppe, deren Mitglieder durch ein starkes „Wir-Gefühl“ eng miteinander verbunden sind – oftmals über Generationen. Die Gemeinschaft gilt als ursprünglichste Form des Zusammenlebens und als Grundelement der Gesellschaft“. „Das sind die Pfeiler, auf denen dieses Haus gebaut ist“, hob Thorsten Koletzky hervor und blickte zurück, dass es bei den ersten Planungen im Jahr 2012 Zweifel gegeben habe, ob die Gemeinschaft stark genug sein werde. Je weiter der Bau voran schritt, um so mehr rückten die Zweifel in den Hintergrund. Bei den Arbeitseinsätzen waren so viele Helfer tatkräftig bei der Sache, dass Thorsten Koletzky, nach eigener Aussage primär damit beschäftigt war die 14- bis 77-Jährigen Helfer einzuteilen. Das Pflastern des Platzes beispielsweise, war in mehreren Arbeitseinsätzen geplant. Auch hier wurden Thorsten Koletzky und seine Mitstreiter eines besseren belehrt. Gleich beim ersten Arbeitseinsatz zum Pflastern war alles, mit samt der Legung der Randsteine erledigt. „Ich bin stolz Wirmer und hier Löschgruppenführer zu sein“, strahlte Koletzky. Im Anschluss übergaben der Löschgruppenführer und der Vorsitzende des Fördervereins, Karl-Heinz Haase, den obligatorischen Schlüssel an Bürgermeister Andreas Reinery.

Sicherheit ist wichtig

„Mir ist Sicherheit wichtig. Mit dem neuen Haus können alle sicher sein, dass kein Haus abbrennt, keine Ölspur unbeseitigt bleibt und keine Katze im Baum hängen bleibt“, zitierte das Gemeindeoberhaupt die Worte seiner Tochter Tabea. Reinery blickte zurück bis ins Jahr 2008, in dem das neue Feuerwehrhaus erstmals im Gespräch war. Im März 2013 wurde der Vertrage zwischen der Löschgruppe, dem Förderverein und der Gemeinde unterzeichnet und im September Richtfest gefeiert. „Man muss sich wohlfühlen und hier geht das“, so der Bürgermeister, der das gut funktionierende Feuerwehr-System in der Gemeinde lobte. Paul-Gerhard Hofacker, stellvertretender Kreisbrandmeister, lobte die beachtlichen Eigenleistungen und die Gemeinschaft der Feuerwehr generell. „Ich bin froh zu dieser Gemeinschaft zu gehören“, so Paul-Gerhard Hofacker.

Dank an alle Helfer

Klaus Happe, Leiter der Feuerwehr der Gemeinde Kirchhundem bedankte sich bei allen Helfern und hob die Wichtigkeit hervor, dass alle Löschgruppen über ein vernünftiges Feuerwehrhaus verfügen.