Mit drei Austellungen in die neue Saison

Monster
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Foto: WP
Was wir bereits wissen
Rätselhafte unterirdische Anlagen, Sinnestäuschungen und Nessie und Bigfoot auf der Spure . so lauten die drei spannenden Ausstellungen, mit denen der Galileo-Park in die neue Saison startet.

Meggen..  Am Samstag eröffnete der Wissenschafts- und Rätselpark „Galileo-Park“ wieder offiziell seine Tore für Besucher. In der Saison 2015, die bis zum 31.Dezember geht, erwarten die Besucher drei neue Ausstellungen. Die Öffnungszeiten sind, wie gehabt, Dienstag – Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

Wahrnehmungs-Phänomene

„Monster? Nessie, Bigfoot und Kraken auf der Spur…“ lautet der Titel der aufregenden Ausstellung zum Thema „Kryptozoologie,“ der Suche nach unbekannten Tierarten, auf die sich die Besucher des Galileo-Parks ab sofort freuen können. Gibt es tatsächlich noch wissenschaftlich unbeschriebene Tierarten (sog. „Kryptide“), die uns bisher nicht bekannt sind? Die wissenschaftlich fundierte Ausstellung des Naturkundemuseums Kassel beleuchtet Sichtungen und Legenden unbekannter Tierarten und bietet dem Besucher mögliche Erklärungen.

Die Ausstellung zeigt lebensgroße und detaillierte Rekonstruktionen kryptischer Lebewesen in beeindruckenden Szenarien. Zusätzlich werden Besucher mit Hilfe modernster Technik in virtuelle Realitäten versetzt. Dabei werden unwahrscheinliche Tiere ebenso wie real existierende „Monster“ vorgestellt.

Gäste begegnen dem Ungeheuer von Loch Ness, dem legendären Bigfoot oder der riesigen Seeschlange auf hoher See. Möglich ist auch das reale Treffen mit tatsächlichen Riesen, wie den gigantischen – bis 12 m langen – Riemenfisch, den Riesenkalmar oder den erst 1976 entdeckten Riesenmaulhai.

Wahrnehmung

Die Mitmachausstellung „Wahrnehmungsphänomene - Wie sich unsere Sinne täuschen“ beschäftigt sich damit, wie unsere Sinne getäuscht werden können, so dass unsere Wahrnehmung komplett von der Realität abweicht.Viele Mitmachstationen werden Jung und Alt zu verblüffenden Phänomenen führen; oft sind sie selbst Gegenstand der Illusion, also sollten Photoapparat oder Handy mitgebracht werden, um Erinnerungsfotos zu machen.

Dabei kann man „Eschers unmögliche Treppe“ hören, Dingesehen, die gar nicht da sind und andere Dinge übersehen, die man eigentlich gar nicht übersehen kann. Die Ausstellung ist für alle Altersgruppen gleichermaßen verblüffend und unterhaltsam und damit besonders schön für Familienbesuche geeignet.

Erdställe

Eines der letzten großen Rätsel Mitteleuropas erwartet die Besucher 2015 im Ausstellungsraum „Labyrinth des Unerklärlichen“ des Galileo-Parks. Die Ausstellung „Erdställe – rätselhafte unterirdische Anlagen“ beschäftigt sich mit den labyrinthartigen, spitz- oder rundbogigen Gängen, die zu Hunderten in Mitteleuropa entdeckt werden; klein und meistens winklig über mehrere Ebenen verlaufende, offensichtlich künstliche Tunnel- und Kammersystems, bei denen die Fragen nach wer, wann und warum noch nicht geklärt sind, und deren Existenz den meisten unbekannt ist.

Stand der Forschung

Die Ausstellungsgeber Andreas Mittermüller und Dieter Alborn beschäftigen sich seit Jahren professionell mit der Erforschung von Erdställen und zeigen dem interessierten Besucher dieser Ausstellung mit einem begehbaren Nachbau eines Erdstalls, Kleinfunden, Modellen und Ausstellungstafeln den aktuellen Stand der Forschung